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Deeskalierende WirkungBlumig, leichte Fruchtnote – Der neue Duft der Paracelsus Kliniken

Wonach eine Paracelsus Klinik riecht? Seit der Verbund ein eigenes Duftkonzept hat, kann CEO Phillip Fröschle die Frage ganz genau beantworten. Die positiven Folgen seien schnell spürbar gewesen, heißt es – auch in den Notaufnahmen.

Cafeteria der Paracelsus Elena Klinik Kassel
Paracelsus Kliniken
In den Paracelsus Kliniken – hier die Cafeteria der Elena Klinik Kassel – sollen dezente Duftlösungen Stress und Unsicherheit senken.

Blumig, mit leichter Fruchtnote – so duften die sieben Paracelsus Kliniken neuerdings. Flächendeckend haben CEO Phillip Fröschle und COO Timon Gripp, die seit Jahresbeginn auch Miteigentümer des Klinikverbundes sind, ihren Häusern ein individuelles Duftkonzept verpasst.

Seitdem versprühen dort spezielle Geräte des Schweizer Unternehmens Goodair in sensiblen Zonen wie Notaufnahmen, Wartebereichen und geriatrischen Abteilungen den individuellen Paracelsus-Geruch. Die Geräte seien „relativ unsichtbar“ in den Räumen verteilt, heißt es am Firmensitz in Bad Essen. Mit ihnen lasse sich die Duftintensität auch nach Bedarf dosieren.

Das Duftkonzept wirkt sich positiv auf das Stresshormon aus.

An der Entwicklung des riechbaren neuen Erkennungszeichens haben neben der Geschäftsführung unter anderem auch Beschäftigte mitgewirkt. Dass die Auswirkungen jetzt so schnell spürbar waren, hat offenbar selbst die Verantwortlichen in der Zentrale überrascht. Befragungen belegten, dass sich nicht nur die Aufenthaltsqualität für Patienten verbessert habe, sondern durch die beruhigende Atmosphäre auch Servicequalität und Organisation positiver wahrgenommen würden, teilt Paracelsus mit. 

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Demnach wird das Ziel, die oft mit Stress und Unsicherheit besetzte klinische Wahrnehmung „durch einen subtilen, positiven Ersteindruck zu ersetzen“, erreicht. Selbst in der Notaufnahme seien Patienten weniger gestresst, würden lieber sitzen bleiben und selbst bei längeren Wartezeiten mehr Verständnis aufbringen.

Duft, der beruhigt und deeskalierend wirkt – für Fröschle und Gripp hat sich die Maßnahme gegen sterile Gerüche und eine unterkühlte Atmosphäre damit schon kurz nach dem Start bewährt. Die Wahrnehmung der Kliniken werde aktiv verändert und eine Atmosphäre geschaffen, „die Angst nimmt und Vertrauen fördert“, so Fröschle: „Zudem wirkt sich das Duftkonzept positiv auf das Stresshormon aus und senkt nachweislich den Cortisolgehalt.“

Es ist ein Investment in unser Team.

Besonders stolz seien die Chefs auf die Akzeptanz bei den Mitarbeitenden, ergänzt COO Gripp: „In einem Umfeld, das von Hochleistung und Zeitdruck geprägt ist, wirkt das Duftkonzept stabilisierend. Es ist ein Investment in unser Team.“ Technisch basiere das Konzept auf neurobiologischen Erkenntnissen. Gerüche wirkten direkt auf das limbische System, das Emotionen und Stress verarbeite.

Das eng mit Goodair-Geschäftsführer Marcel Hetzel abgestimmte Konzept sei für deutsche Kliniken bisher einmalig, wird in Bad Essen betont. Die gewählte Intensität solle nicht „inszeniert“ wirken, „sondern sich harmonisch in den Versorgungsalltag integrieren“. Der Anspruch sei, so CEO Fröschle, „den Klinikbesuch so angenehm wie möglich zu gestalten“.

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