
Das Evangelische Krankenhaus Ludwigsfelde-Teltow hat einen neuen großen Partner. Künftig wird das Haus im brandenburgischen Landkreis Teltow-Fläming eng mit dem Klinikum Ernst von Bergmann (EvB) in der Landeshauptstadt Potsdam zusammenarbeiten. Das teilen das EvB und das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin mit, zu dem der Standort in Ludwigsfelde gehört.
Durch den Schritt wollen die Träger die Versorgung im gemeinsamen Gebiet langfristig sichern – auch nach Umsetzung der Krankenhausreform. In den kommenden Monaten werde man in den Bereichen Gynäkologie, Innere Medizin, Kinderheilkunde, Geriatrie und Neurologie „eine engere Kooperation ausloten und vertieft zusammenarbeiten“.
Partnerschaftliche Strukturen seien entscheidend, betont EvB-Geschäftsführer Tomislav Gmajnic: „Durch eine enge Kooperation können wir unsere fachlichen Kompetenzen bündeln, Ressourcen effizienter nutzen und die Behandlungsqualität für unsere Patienten verbessern.“
Gesundheitsversorgung sei eine gesellschaftliche, träger- und standortübergreifende Aufgabe, „die gemeinsam koordiniert und organisiert werden muss“, ergänzt der Ärztliche Direktor Dr. Christian Kieser. Und das gelinge nur, so Prof. Hans-Ulrich Schmidt, Kaufmännischer Vorstand der Stiftung Evangelisches Diakonissenhaus und davor viele Jahre selbst EvB-Chef, „wenn die Versorgungseinrichtungen aller Komplexitätsstufen reibungslos und eng abgestimmt zusammenarbeiten“.







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