Nach dem Stromausfall in Berlin zeigen sich Sachsens Kliniken optimistisch: Der Notstrom hält OP-Säle und Intensivstationen am Laufen – aber nur für eine begrenzte Zeit. Welche Maßnahmen zur Krisenvorsorge sind nötig und wo liegen die Grenzen?
Die Reha-Gruppe Vitrea übernimmt die Klinik Rabenstein im hessischen Bad Salzhausen. Die Klinik mit 180 Betten soll ihr medizinisches Profil behalten. Welche Pläne der bisherige Eigentümer Thomas Bruschinsky nach dem Verkauf hat.
Mitten in seiner Sanierung kann Vivantes zumindest eine bedrückende Altlast ablegen: Ein Verdacht wegen Bestechlichkeit wurde nicht bestätigt. Wirtschaftlich peilt der Konzern für 2026 eine neue Rekordmarke an.
Nach dem Stromausfall können vier betroffene Berliner Kliniken langsam aufatmen. Damit ist die Evakuierung dieser Häuser und die Verlegung von Patienten vom Tisch. Der Anschluss des ebenfalls betroffenen Theodor Wenzel Werks steht noch aus.
Auch die Verantwortlichen des Marien-Hospitals Erftstadt haben die Insolvenz beantragt. Für das Haus mit rund 400 Beschäftigten ist es schon der zweite erzwungene Neustart innerhalb weniger Jahre.
Im insolventen Krankenhaus Geesthacht beginnt die harte Phase der Sanierung. Mit der Eröffnung des Hauptverfahrens bekommen 250 Beschäftigte die Kündigung. Ziel ist nun eine „spezialisierte Fachklinik mit Akutfunktion“.
Es geht immer noch schlimmer: Laut Krankenhaus-Barometer 2025 haben zuletzt 66 Prozent der Häuser Verluste gemacht – erneut fünf Prozent mehr als bei der Befragung davor. Die Aussichten klingen noch dramatischer.
Ein Patient soll Personal des Uniklinikums Gießen bedroht haben und ist dann später von alarmierten Polizeibeamten erschossen worden. Offenbar attackierte der 33-Jährige die Einsatzkräfte mit einem Scheckkartenmesser.
Hocherfreute Gesichter in Brandenburg: Das Kabinett gibt grünes Licht für den Aufbau der Medizinischen Universität Lausitz. Ein Zuschussvertrag stelt Millionen für Neubauten in Forschung, Lehre und Krankenversorgung zur Verfügung.
Nach dem Angriff auf einen Arzt in Darmstadt fordert das Klinikum: Gewalt gegen medizinisches Personal darf nicht folgenlos bleiben. Schutzmaßnahmen werden nun überprüft, Politik und Kostenträger sollen für Sicherheit sorgen.
Die Gläubiger haben entschieden: Das insolvente Krankenhaus Geesthacht wird nicht kommunalisiert. Es bleibt im Besitz von Reeder Thomas Pötzsch und seiner CTP Gruppe. Die will die bisherigen Leistungen nun deutlich einschränken.
Mit Bodycams will das Klinikum Dortmund Mitarbeitende vor Übergriffen schützen – vor allem in den Notaufnahmen. Was die Pilotphase vorsieht und welche Regeln für den Einsatz gelten.
Kooperation statt Konkurrenz: Die Kreiskliniken Günzburg-Krumbach, die Bezirkskliniken Schwaben und das Therapiezentrum Burgau schließen Kooperationen, um im Zuge der Reform bestimmte Leistungsgruppen weiterhin anbieten zu können.
Die Staatsanwaltschaft Cottbus hat die Ermittlungen gegen Landrat Christian Jaschinski eingestellt. Die Vorwürfe der Untreue im Zusammenhang mit Klinik-Gehältern sind haltlos. Im Februar steht Jaschinski zur Wiederwahl.
Bei Paracelsus gibt Porterhouse 25 Prozent der Anteile an die Manager Phillip Fröschle und Timon Gripp ab. Die künftigen Miteigentümer denken an neue Partnerschaften und planen mit zusätzlichen Wachstumsfeldern.