Zwischen Schutz und Skepsis: Das Klinikum Dortmund testet in einem Pilotprojekt den Einsatz von Bodycams in der Notaufnahme – mit ersten positiven Effekten. Doch welche Nebenwirkungen birgt der Einsatz im sensiblen Klinikalltag?
Den Mitarbeitenden des Krankenhauses Groß-Sand wurde gekündigt: Die Katholische Kirche stellt den Betrieb zum 30. Juni ein. Ein Sozialplan soll Folgen abfedern, während die Stadt weiter über einen möglichen Kauf verhandelt.
Luftdichte Anzüge, Unterdruck und Polizei-Eskorte für Müll: Wie sich Schwabings Spezialstation der München Klinik auf oft tödliche Viren wie Ebola vorbereitet – und warum sie trotzdem lieber ungenutzt bleiben soll.
Neuausrichtung in Heinsberg: Das städtische Krankenhaus will sich stärker auf Innere Medizin und Geriatrie fokussieren. Zugleich wurde die Schließung der Gefäßchirurgie angekündigt. Weitere Stationen stehen auf dem Prüfstand.
Als neue Allianz für die Region Osthessen gründen das Klinikum Fulda und das Herz-Jesu-Krankenhaus eine gemeinsame MVZ-Tochter. Sie startet mit zwei Arztsitzen in Flieden und stößt offenbar auf größeres Interesse.
Der neue Gesundheitscampus in Köln wird konkreter: Vorgesehen sind Modernisierungen, zwei Neubauten und die Bündelung zentraler Versorgungsbereiche. Auch das unterirdische Krisenzentrum wurde mitgedacht – dessen Finanzierung ist jedoch offen.
Tumore als leuchtende Punkte, Organe aus dem 3D-Drucker und ein Avatar in der Notaufnahme: In den neuen OP-Sälen in Oldenburg verschmilzt Hightech mit Medizin. Das Pius-Hospital ist eines von weltweit fünf Holomedizin-Zentren.
Die Berlin University Alliance, zu der auch die Charité gehört, bleibt weiterhin exzellent. Die Entscheidung für die Spitzenforschung und die Zusammenarbeit der Hochschulen bedeutet vor allem finanzielle Förderung.
Vor rund zehn Jahren beschäftigte eine Diebstahl-Serie in deutschen Kliniken die Ermittler weltweit. Nun wurden zwei gestohlene Endoskopiegeräte sichergestellt, nach einer Jagd über drei Kontinente.
In der Notaufnahme des Malteser Waldkrankenhauses St. Marien in Erlangen hat ein Polizeibeamter in der Nacht auf einen Patienten geschossen. Der 35-Jährige soll zuvor eine andere Beamtin mit einem Messer attackiert haben.
Bis ein neuer Träger gefunden ist, stützen Kreis und Land das insolvente St. Joseph-Krankenhaus in Prüm. Die seit Jahren steigenden Verluste werden übernommen, und es soll sogar gebaut werden.
Das Verfahren um den Tod eines fixierten Patienten in Pforzheim wird eingestellt. Er trage den überwiegenden Teil der Verantwortung selbst, heißt es. Die Angeklagten müssen Geldauflagen zahlen. Ein Freispruch sei das nicht, betont der Richter.
Ein Arzt der Medizinischen Hochschule Hannover soll schwer kranke Patienten getötet haben – darunter einen Mann, der im künstlichen Koma lag. Die Uniklinik hat den Mann freigestellt und die Staatsanwaltschaft informiert.
Schleswig-Holstein entlastet sein Uniklinikum und steckt viel Geld in Forschung, Versorgung und Bauprojekte. Die Finanzspritze ist für das UKSH ein starkes Zeichen, wirkt sich aber auch nicht unerheblich auf den Landeshaushalt aus.
Mit der Eröffnung des regulären Eigenverwaltungsverfahrens rückt die Sanierung des Jüdischen Krankenhauses weiter voran. Der Klinikalltag bleibt stabil, Gehälter sind gesichert – während das Haus parallel an einer langfristigen Lösung arbeitet.