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Klinik-ÜbernahmeVitrea kauft Reha-Klinik Rabenstein in Hessen

Die Reha-Gruppe Vitrea übernimmt die Klinik Rabenstein im hessischen Bad Salzhausen. Die Klinik mit 180 Betten soll ihr medizinisches Profil behalten. Welche Pläne der bisherige Eigentümer Thomas Bruschinsky nach dem Verkauf hat.

Reha-Klinik Rabenstein in Hessen
HKB-Klinik
Die Reha-Klinik Rabenstein in Hessen.

Die Reha-Gruppe Vitrea übernimmt die Klinik Rabenstein im hessischen Kurort Bad Salzhausen. Verkäufer ist der bisherige Inhaber und Geschäftsführer Thomas Bruschinsky, wie Vitrea mitteilte. Bruschinsky bleibe Vitrea und dem Standort auch künftig beratend verbunden.

Die Klinik Rabenstein verfügt über 180 Betten und beschäftigt rund 190 Mitarbeiter. Medizinische Schwerpunkte sind Orthopädie und Innere Medizin. Neben Anschlussheilbehandlungen bietet das Haus Programme zur Adipositas-Behandlung sowie Konzepte wie die medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR) und die verhaltensmedizinische orthopädische Rehabilitation (VMO).

Thomas Bruschinsky
HKB-Klinik
Thomas Bruschinsky war bisher Inhaber und Geschäftsführer der Klinik Rabenstein.

Bruschinsky hatte die Klinik vor 34 Jahren übernommen. „Es war immer mein Anliegen, qualitativ hochwertige Rehabilitationsangebote mit mitarbeiterfreundlichen Arbeitsbedingungen zu verbinden“, sagte er. Mit Vitrea sieht er diesen Anspruch weiterhin erfüllt.

Torsten Deggendorfer
Vitrea
Torsten Deggendorfer ist Chief Operating Officer für die Vitrea-Region Süd.

Torsten Deggendorfer, Chief Operating Officer für die Vitrea-Region Süd, erklärte, man freue sich auf die neuen Beschäftigten in Hessen. Mit der Klinik Rabenstein gewinne Vitrea einen gut aufgestellten Standort mit klarer Qualitätsorientierung. Angesichts steigender Anforderungen werde es für einzelne Rehakliniken zunehmend schwieriger, allein zu bestehen. Die Einbindung in eine größere Gruppe wie Vitrea schaffe nach seinen Worten Stabilität und Entwicklungsmöglichkeiten.

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Vitrea will mit der Übernahme sein bundesweites Portfolio ausbauen. Die bestehenden Strukturen und das medizinische Profil sollen erhalten bleiben und im Verbund weiterentwickelt werden. Der Abschluss der Transaktion ist in den kommenden Wochen geplant, vorbehaltlich der Erfüllung aufschiebender Bedingungen.

Vitrea

Vitrea Deutschland gehört zur Vitrea Gruppe in Wien. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt rund 14.000 Mitarbeitende, davon 8800 in Deutschland.

Die deutsche Zentrale befindet sich in Damp. Zu Vitrea Deutschland gehören 27 Rehakliniken, zwei Akutkliniken, acht ambulante Rehazentren, zwei MVZ, neun Pflegeeinrichtungen sowie ein Prevention Center und ein touristischer Standort in Damp. Jährlich werden rund 63.000 Patienten in der stationären Reha und etwa 21.000 in den Akutbereichen behandelt. Außerdem werden rund 37.000 Patienten in ambulanten Rehazentren und etwa 70.000 in den MVZ betreut. 

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