Nach dem Insolvenzverfahren hat das Ketteler Krankenhaus Offenbach mit dem DRK einen neuen Träger gefunden. Ein positives Signal für den Klinikstandort und die 900 Mitarbeitenden. Wie sich das Haus nun neu aufstellen will.
Der Betrieb des Standorts Mitte der DRK Kliniken Berlin läuft zunächst bis mindestens 2028 weiter. Zudem reagiert der gemeinnützige Verbund auf Versorgungslücken, die durch die Schließung der Schlosspark-Klinik entstanden sind.
Die Option, dem einzigen Uniklinikum von Rheinland-Pfalz einen zweiten Standort zu gönnen, wird schon länger diskutiert. Nicht nur, weil der Gebäudebestand marode ist und teuer saniert werden muss. Die Stadt plant jetzt, ein Gutachten zu beauftragen.
Nach Monaten der Unsicherheit im Insolvenzverfahren gibt es eine Zukunft für das Krankenhaus Salem. Das Uniklinikum Heidelberg übernimmt den Standort. Was die Fortführungslösung für die Versorgung bedeutet und welche Abteilungen geschlossen werden.
1,5 Millionen Brötchen aus der Region und Bio-Müsli zum Frühstück, 31 Gerichte am Mittag – in den Hamburger Kliniken arbeitet Asklepios verstärkt an der Speisenversorgung. Einiges wird extra für den Konzern kreiert, und bald soll es auch Bio-Menüs geben.
Wie lässt es sich auf medizinische Notlagen vorbereiten, die ohne Vorankündigung plötzlich eintreten? Daran soll am neuen Zentrum für Krisenresilienz und Katastrophenmedizin in Halle geforscht werden.
Schließung in Middelburg, kein stationäres Angebot mehr auf Fehmarn – Ameos ordnet sich in Holstein neu. Die Leistungen werden ins Klinikum Oldenburg verlagert, das die Neurologie an Eutin abgibt. Fehmarn bleibt das Poliklinikum.
Die Übernahme von neun Paracelsus-Kliniken macht Vitrea zu einem der größten Reha-Anbieter in Europa. Deutschlandchef Dr. York Dhein erläutert im Interview Ziele und Herausforderungen, wie Akut und Reha zusammenwachsen können und warum das Theraband noch nicht ausgedient hat.
Es geht um mehr als sechs Millionen Euro: Der Klinikbetreiber Ameos verweigert die Zahlung, der Landkreis setzt auf Zwangsvollstreckung. Der Konflikt im Salzlandkreis spitzt sich weiter zu und Politiker bangen um die medizinische Versorgung.
Unter Einbezug der Öffentlichkeit sollen die Baupläne für zwei Neubauten der Mühlenkreiskliniken vorangetrieben werden. Im Juni geht die Beschlussvorlage für die Bauprojekte in den Kreistag, im September fällt die Entscheidung.
Das Eigenverwaltungsverfahren des DRK-Krankenhauses Saarlouis steht kurz vor dem Abschluss – die Gläubiger haben dem Insolvenzplan der DRK Krankenhausgesellschaft Saarland einstimmig zugestimmt. Der Klinikbetrieb lief durchgehend weiter.
Das Minus der Charité ist immer noch groß, allerdings konnte es um über 20 Millionen Euro gesenkt werden. Mehr Patienten, höhere Umsatzerlöse und mehr Drittmittel verbesserten das Ergebnis. Vorstandschef Kroemer zeigt sich zufrieden mit dem Konsolidierungskurs.
Die Median Group legt für 2025 ein Wachstum bei Umsatz, EBITDA und Patientenzahlen vor. Zeitgleich investierte das Unternehmen massiv in digitale Angebote, KI-Anwendungen und erweiterte sein Portfolio mit einigen Akquisitionen.
Für die Zukunft der zwei Krankenhäuser in Neunkirchen ist ein Kompromiss gefunden. Das Marienhaus Klinikum gibt Leistungen an das Diakonie Klinikum ab und wird zur Fachklinik. Das Land beteiligt sich an nötigen Investitionen.
Mit der Klinik Dr. Guth in Hamburg verschwindet ein weiteres Haus vom Markt. Ende September wird der Betrieb eingestellt. Rund 170 Beschäftigte sind betroffen. Damit trennt sich der private Träger erneut von einem Versorger.