Die bayerische Krankenhausgesellschaft begrüßt die Fristenverlängerung für die Anträge von Leistungsgruppen. So könnten die Krankenhäuser besser planen und sich auf die Änderungen im „Krankenhausreformanpassungsgesetz“ einstellen.
Hierzulande suchen Menschen mit Gesundheitsproblemen häufig direkt die Notaufnahme einer Klinik auf – auch wenn sie gar keinen Notfall haben. Was die Gründe dafür sind.
Die Nachsteuerungen bei der Krankenhausreform nehmen konkrete Formen an. Der Entwurf für ein Anpassungsgesetz soll in den nächsten Tagen den Ländern und Verbänden vorgelegt werden. Aus Brandenburg kommt Kritik zur Zwei-Kilometer-Grenze zwischen Klinik-Kooperationen.
Im direkten Austausch: Gesundheitsministerin Warken besuchte das Uniklinikum Heidelberg. Dabei ging es über die Kinderonkologie zur Telemedizin bis hin zu einem speziellen Rettungsfahrzeug, in dem sogar Bluttransfusionen möglich sind.
Die Bundesländer können ab sofort Fördergelder aus dem Transformationsfonds über ein Online-Portal des Bundesamtes für Soziale Sicherung beantragen. Wo die Anträge gestellt werden müssen und welche Vorhaben förderfähig sind.
Prof. Frank Brettschneider und Johannes Fischer sind Kommunikationsexperten an der Uni Hohenheim. Ihr Fokus sind Transformationsprojekte – auch in Kliniken. Ein Gespräch über Mut, Meinungsbildung und wie man Kritik klug nutzen kann.
Krankenhausreform unter der Lupe: Beim Besuch von Gesundheitsministerin Warken im Klinikum Braunschweig zeigt sich, wie starre Vorgaben funktionierende Versorgungsmodelle gefährden könnten – und warum Ausnahmen nötig sind.
Ausweitung der Hybrid-DRGs – teurer und komplizierter? Prof. Erika Raab warnt vor steigenden Kosten und Bürokratie für die Kliniken. Alle Hoffnungen ruhen nun auf Ministerin Warken, die das Tempo drosseln soll.
Immer mehr Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen müssen sich mit den zugewiesenen Versorgungsaufträgen abfinden. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat weitere Beschwerden gegen den neuen Krankenhausplan abgewiesen.
Der Bund stellt Soforthilfen für Kliniken ab Herbst in Aussicht. Doch vielen Häusern fehlt die Zeit. In Thüringen springt nun das Land ein. Aber nicht jedes Krankenhaus wird zu retten sein, so Finanzministerin Katja Wolf.
Die SPD warnt vor Verwässerung der Krankenhausreform. „Wer diesen Kurs aufweichen will, stellt sich gegen die Patientinnen und Patienten“, mahnt Christos Pantazis. Bund und Länder treffen sich heute zum Gespräch in Berlin.
Die DKI-Frühjahrsumfrage zeigt: Die Krankenhausreform stellt einen zusätzlichen Bürokratieaufwand für die Kliniken dar. DKI und DKG befürchten, dass tausende Stellen zusätzlich besetzt werden müssen – mit Mehrkosten von etwa 435 Millionen Euro jährlich.
Auf der VKD-Jahrestagung in Berlin herrschte Skepsis: VKD-Präsident Dirk Köcher bezeichnet die Krise der Kliniken als „Systemversagen“. Die Podiumsteilnehmer forderten eine Reform der Reform. Wie können sich die Krankenhäuser aus der Notlage befreien?
Am Eröffnungstag des diesjährigen Hauptstadtkongresses in Berlin sprach sich Bundesgesundheitsministerin Nina Warken für eine schnelle Umsetzung der Gesundheitsreformen aus. Warken kündigte ebenfalls an, die Branche bei den anstehenden Vorhaben deutlich mehr einbeziehen zu wollen.
Der Kreistag Elbe-Elster hat den Antrag zur Abkehr vom zentralen Klinikneubau knapp abgelehnt. Damit bleibt der Landkreis beim „3+1“-Modell: ein Zentralklinikum soll kommen, die bisherigen Standorte werden zu Gesundheitszentren umgebaut – trotz noch offener Finanzierungsfragen.