Das Eigenverwaltungsverfahren des DRK-Krankenhauses Saarlouis steht kurz vor dem Abschluss – die Gläubiger haben dem Insolvenzplan der DRK Krankenhausgesellschaft Saarland einstimmig zugestimmt. Der Klinikbetrieb lief durchgehend weiter.
Insolvenz, Reformdruck, strategische Weichenstellung: Das Jüdische Krankenhaus Berlin ringt um seine Zukunft. Gemeindechef Gideon Joffe fordert alle Beteiligten an einen Tisch und setzt auf Spezialisierung als Überlebensstrategie.
Zwei Bieter wollen den insolventen MCB haben, eine Fortführung der Klinik Tettnang allerdings sehen beide nicht vor. Zum 31. Mai wird das Haus deshalb schließen – möglicherweise auch schon früher. Das MVZ bleibt aber bestehen.
Nach zwei Insolvenzen, radikalem Umbau und massiven Einschnitten ist das Insolvenzverfahren am Krankenhaus Geesthacht beendet. Der Standort bleibt – allerdings als spezialisierte Fachklinik mit deutlich veränderter Struktur.
Mit dem Haus in Würzburg ist eine weitere Rotkreuzklinik endgültig geschlossen. Der Standort war seit September 2025 insolvent. Ein Teil der Belegschaft kann zum Klinikum Würzburg Mitte wechseln.
Für die Zukunft des Medizin Campus Bodensee konkurrieren nun wohl nur noch die Oberschwabenklinik und Ameos. Am 13. Mai will der Kreistag festlegen, wer die regionale Krankenhausversorgung künftig gestalten wird.
Wegen einer „dynamisch veränderten Personalsituation“ zieht das Krankenhaus Geesthacht die Schließung mehrerer Bereiche und Stationen vor. Der Start als Fachklinik ab April und das Ende des Insolvenzverfahrens laufe weiterhin nach Plan.
Bis ein neuer Träger gefunden ist, stützen Kreis und Land das insolvente St. Joseph-Krankenhaus in Prüm. Die seit Jahren steigenden Verluste werden übernommen, und es soll sogar gebaut werden.
Mit der Eröffnung des regulären Eigenverwaltungsverfahrens rückt die Sanierung des Jüdischen Krankenhauses weiter voran. Der Klinikalltag bleibt stabil, Gehälter sind gesichert – während das Haus parallel an einer langfristigen Lösung arbeitet.
Offiziell sind es jetzt noch drei Bieter für den insolventen Medizin Campus Bodensee. Alle erwarten öffentliche Zuschüsse in Millionenhöhe, entschieden ist noch nichts – außer, dass die Geburtshilfe in Tettnang Ende März aufgegeben wird.
Das St. Elisabeth-Krankenhaus Salzgitter gerät in Schieflage: Die Klinik will sich in Eigenverwaltung sanieren – der Betrieb läuft weiter, Löhne sind gesichert. Am geplanten Neubau hält das Haus trotz finanzieller Krise fest.
Angesichts eines Millionen-Defizits will sich das Offenbacher Ketteler Krankenhaus von der Geburtsmedizin verabschieden. Ein Erhalt sei in der aktuellen Phase der Insolvenz nicht zielführend, sagt der Sanierungsgeschäftsführer.
Eine endgültige Entscheidung ist zwar noch nicht gefallen, aber weiterentwickelt werden kann die Rotkreuzklinik Würzburg wohl auch nicht. Wie es nun weitergehen soll – auch mit den 200 Beschäftigten.
Mit dem Medizin Campus Bodensee, dem Krankenhaus Saarlouis vom DRK und dem Krankenhaus Salem hat dieser Tage gleich für mehrere insolvente Versorger das Hauptverfahren begonnen. Wie ist der Stand? Was sagen die Verantwortlichen?
Schon Ende Januar geht (fast) nichts mehr in der Schlosspark-Klinik in Berlin. Dann stellt das insolvente Haus den medizinischen Betrieb ein. Die Alexianer führen Psychiatrie und Neurologie fort, aber einige Fragen sind noch offen.
Auch die Verantwortlichen des Marien-Hospitals Erftstadt haben die Insolvenz beantragt. Für das Haus mit rund 400 Beschäftigten ist es schon der zweite erzwungene Neustart innerhalb weniger Jahre.
Im insolventen Krankenhaus Geesthacht beginnt die harte Phase der Sanierung. Mit der Eröffnung des Hauptverfahrens bekommen 250 Beschäftigte die Kündigung. Ziel ist nun eine „spezialisierte Fachklinik mit Akutfunktion“.