Bis ein neuer Träger gefunden ist, stützen Kreis und Land das insolvente St. Joseph-Krankenhaus in Prüm. Die seit Jahren steigenden Verluste werden übernommen, und es soll sogar gebaut werden.
Mit der Eröffnung des regulären Eigenverwaltungsverfahrens rückt die Sanierung des Jüdischen Krankenhauses weiter voran. Der Klinikalltag bleibt stabil, Gehälter sind gesichert – während das Haus parallel an einer langfristigen Lösung arbeitet.
Offiziell sind es jetzt noch drei Bieter für den insolventen Medizin Campus Bodensee. Alle erwarten öffentliche Zuschüsse in Millionenhöhe, entschieden ist noch nichts – außer, dass die Geburtshilfe in Tettnang Ende März aufgegeben wird.
Das St. Elisabeth-Krankenhaus Salzgitter gerät in Schieflage: Die Klinik will sich in Eigenverwaltung sanieren – der Betrieb läuft weiter, Löhne sind gesichert. Am geplanten Neubau hält das Haus trotz finanzieller Krise fest.
Angesichts eines Millionen-Defizits will sich das Offenbacher Ketteler Krankenhaus von der Geburtsmedizin verabschieden. Ein Erhalt sei in der aktuellen Phase der Insolvenz nicht zielführend, sagt der Sanierungsgeschäftsführer.
Eine endgültige Entscheidung ist zwar noch nicht gefallen, aber weiterentwickelt werden kann die Rotkreuzklinik Würzburg wohl auch nicht. Wie es nun weitergehen soll – auch mit den 200 Beschäftigten.
Mit dem Medizin Campus Bodensee, dem Krankenhaus Saarlouis vom DRK und dem Krankenhaus Salem hat dieser Tage gleich für mehrere insolvente Versorger das Hauptverfahren begonnen. Wie ist der Stand? Was sagen die Verantwortlichen?
Schon Ende Januar geht (fast) nichts mehr in der Schlosspark-Klinik in Berlin. Dann stellt das insolvente Haus den medizinischen Betrieb ein. Die Alexianer führen Psychiatrie und Neurologie fort, aber einige Fragen sind noch offen.
Auch die Verantwortlichen des Marien-Hospitals Erftstadt haben die Insolvenz beantragt. Für das Haus mit rund 400 Beschäftigten ist es schon der zweite erzwungene Neustart innerhalb weniger Jahre.
Im insolventen Krankenhaus Geesthacht beginnt die harte Phase der Sanierung. Mit der Eröffnung des Hauptverfahrens bekommen 250 Beschäftigte die Kündigung. Ziel ist nun eine „spezialisierte Fachklinik mit Akutfunktion“.
Die Gläubiger haben entschieden: Das insolvente Krankenhaus Geesthacht wird nicht kommunalisiert. Es bleibt im Besitz von Reeder Thomas Pötzsch und seiner CTP Gruppe. Die will die bisherigen Leistungen nun deutlich einschränken.
Es ist eine Teil-Rettung: Neurologie und Psychiatrie der Schlosspark-Klinik sollen zu den Alexianern wechseln, alle anderen neun Abteilungen müssen im Frühjahr schließen. Für Mitarbeitende laufen Gespräche zu Übernahme und Sozialplan.
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Die Reform der Kliniklandschaft gewinnt immer mehr an Tempo. Bundesländer, Kommunen und Klinikverbünde denken Versorgungsstrukturen neu, bündeln Leistungen und richten Standorte strategisch neu aus. Viele Entscheider setzen auf erprobte Medizin- und Standortstrategien. Einige davon stellen wir in unserem neuen kma Whitepaper vor.
Wasserschaden, steigende Kosten, Krankenhausreform: Das Jüdische Krankenhaus Berlin steckt in einer schwierigen finanziellen Lage und meldet Insolvenz an. Wie geht es jetzt weiter?
Es hat sich eine Bietergemeinschaft gefunden, die die Klinikleitung des DRK Schmerz-Zentrums in Mainz übernimmt. Die Option des Management-Buy-Outs sichert Versorgung, Arbeitsplätze und die Weiterentwicklung des Zentrums. Die Übernahme ist geplant zum 1. Januar 2026.