
Dieses Mal trifft es Salzgitter: Das St. Elisabeth-Krankenhaus Salzgitter ist insolvent. Das 102-Betten-Haus gehört zum Elisabeth Vinzenz Verbund, einem katholischen Träger, dem unter anderem 15 Kliniken angehören. Am 24. Februar hat die Einrichtung beim Amtsgericht in Braunschweig ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt.
Während des Verfahrens bleibe die Geschäftsführung im Amt und werde das Haus eigenverantwortlich durch den Sanierungsprozess führen, teilte das Krankenhaus mit. Die Geschäftsführung werde dabei durch die Kanzlei Brinkmann & Partner und der Wirtschaftskanzlei Advant Beiten unterstützt.
Gründe für die Insolvenz sei die angespannte wirtschaftliche Lage und steigende Kosten im Personal, Sach- und Energiebereich. Außerdem hätten sich nach Angaben des Hauses die Investitionskosten des Neubaus auf die finanzielle Gesamtsituation ausgewirkt.
Geplanter Neubau soll trotzdem kommen
Trotz des Verfahrens hält das Krankenhaus an der geplanten Inbetriebnahme des Neubaus fest. „Derzeit werden einzelne organisatorische und kaufmännische Rahmenbedingungen überprüft“, heißt es in einer Mitteilung.
Der Krankenhausbetrieb laufe in allen Bereichen uneingeschränkt weiter. Die Löhne und Gehälter der Mitarbeitenden seien über die Insolvenzgelder abgesichert.








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