Im Fall des insolventen DRK Krankenhauses Kirchen zeichnet sich eine Übernahme durch die Diakonie in Südwestfalen ab. Derweil sichert der Landkreis Altenkirchen einem neuen Träger eine fast 16 Millionen Euro schwere Unterstützung zu.
Auch das Verbundkrankenhaus Linz-Remagen ist insolvent. Mit einem Schutzschirmverfahren soll die Gesundheitsversorgung der Region gesichert werden. Landrätin Weigand hat einen runden Tisch geplant.
Unerwartete Wende im Insolvenzverfahren des Krankenhauses Geesthacht: Weil ein höheres Angebot vorliegt, wird der Investorenprozess fortgesetzt. Bislang sollte ein Konsortium um die Käufer des Klinikums Bad Bramstedt den Zuschlag erhalten.
Die Kreiskliniken Dillingen-Wertingen sind der nächste Insolvenzfall. Sie planen ein Schutzschirmverfahren und wollen künftig mit den Donau-Ries Kliniken kooperieren. Mit ihnen soll ein Versorgungsverbund Nordschwaben entstehen.
Die finanziell angeschlagenen Pfeifferschen Stiftungen suchen weiterhin nach einem möglichen Partner für ihre Kliniken. Das weitere Vorgehen des Schutzschirmverfahrens hat der Vorstand nun anhand eines Fahrplans skizziert.
Sie verhandeln weiter im Tal der Mulde. Der Landkreis Leipzig, Sana und die Gewerkschaften setzen ihre Gespräche über den Verkauf der Muldentalkliniken trotz der Insolvenz fort. Der Zeitplan ist straff – und die Beschäftigten sind jetzt entscheidend.
Für die ersten fünf der zehn insolventen DRK-Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz zeichnen sich offenbar „tragfähige Fortführungslösungen“ ab. Auch an den seit Februar betroffenen Fachkliniken gebe es „reges Interesse“, sagt der Insolvenzverwalter.
Mitten in den Verhandlungen über den Verkauf an Sana haben die Muldentalkliniken einen Insolvenzantrag gestellt. Das sei „unvermeidbar“, betont die Geschäftsführerin. Sana zeigt sich überrascht, und der Landkreis bleibt bei seiner Linie.
Wie konnte es dazu kommen, dass beim DRK mehrere Krankenhäuser gleichzeitig in die Insolvenz rutschen? Über Millionenforderungen, fehlende Medizinkonzepte und wie es nun weitergeht in Rheinland-Pfalz und im Saarland.
Das insolvente DRK-Krankenhaus Neuwied bekommt einen neuen Träger. Die Marienhaus-Gruppe will am 3. März den Kaufvertrag zur Betriebsübernahme unterzeichnen und am 1. April die Regie übernehmen – vorbehaltlich „aufschiebender Bedingungen“.
Wird das Diakonissenhaus Teltow der Retter des insolventen Krankenhauses in Guben? Zumindest steht der Verbund nach eigenen Angaben in aussichtsreichen Verhandlungen mit dem Naëmi-Wilke-Stift.
Weil das DRK in Rheinland-Pfalz keine Krankenhäuser mehr betreiben will, brauchen mittlerweile zehn insolvente Häuser neue Betreiber. Nach einem Runden Tisch versprüht Gesundheitsminister Clemens Hoch Zuversicht – und nennt gleich mehrere Gründe dafür.
Das St.-Josefs-Hospital Cloppenburg sieht sich auf einem guten Weg. Das Schutzschirmverfahren soll Ende April abgeschlossen sein. Kosten konnten gesenkt werden, die Patientenzahlen sind stabil. Ist die Insolvenz damit vom Tisch?
Die Brandenburger Krankenhäuser stehen unter Druck, sich weiterzuentwickeln. Dafür brauchen sie laut Gesundheitsministerin Müller finanzielle Hilfe. Wie viele Klinken in Schieflage sind und was die Rot-Lila-Koalition mit ihnen vorhat.
Der angekündigte Rückzug des DRK aus seinen Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz wird viel diskutiert. Gesundheitsminister Clemens Hoch hat sich eingeschaltet, um mit den Kommunen Lösungen zu suchen. Für nächste Woche ist ein Runder Tisch geplant.