Mitten in den Verhandlungen über den Verkauf an Sana haben die Muldentalkliniken einen Insolvenzantrag gestellt. Das sei „unvermeidbar“, betont die Geschäftsführerin. Sana zeigt sich überrascht, und der Landkreis bleibt bei seiner Linie.
Wie konnte es dazu kommen, dass beim DRK mehrere Krankenhäuser gleichzeitig in die Insolvenz rutschen? Über Millionenforderungen, fehlende Medizinkonzepte und wie es nun weitergeht in Rheinland-Pfalz und im Saarland.
Das insolvente DRK-Krankenhaus Neuwied bekommt einen neuen Träger. Die Marienhaus-Gruppe will am 3. März den Kaufvertrag zur Betriebsübernahme unterzeichnen und am 1. April die Regie übernehmen – vorbehaltlich „aufschiebender Bedingungen“.
Wird das Diakonissenhaus Teltow der Retter des insolventen Krankenhauses in Guben? Zumindest steht der Verbund nach eigenen Angaben in aussichtsreichen Verhandlungen mit dem Naëmi-Wilke-Stift.
Weil das DRK in Rheinland-Pfalz keine Krankenhäuser mehr betreiben will, brauchen mittlerweile zehn insolvente Häuser neue Betreiber. Nach einem Runden Tisch versprüht Gesundheitsminister Clemens Hoch Zuversicht – und nennt gleich mehrere Gründe dafür.
Das St.-Josefs-Hospital Cloppenburg sieht sich auf einem guten Weg. Das Schutzschirmverfahren soll Ende April abgeschlossen sein. Kosten konnten gesenkt werden, die Patientenzahlen sind stabil. Ist die Insolvenz damit vom Tisch?
Die Brandenburger Krankenhäuser stehen unter Druck, sich weiterzuentwickeln. Dafür brauchen sie laut Gesundheitsministerin Müller finanzielle Hilfe. Wie viele Klinken in Schieflage sind und was die Rot-Lila-Koalition mit ihnen vorhat.
Der angekündigte Rückzug des DRK aus seinen Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz wird viel diskutiert. Gesundheitsminister Clemens Hoch hat sich eingeschaltet, um mit den Kommunen Lösungen zu suchen. Für nächste Woche ist ein Runder Tisch geplant.
Das DRK in Rheinland-Pfalz wird künftig keine Krankenhäuser mehr betreiben. Nach fünf schon angeschlagenen Standorten gehen jetzt auch die übrigen fünf in dem Bundesland in die Insolvenz. Zudem ist ein Haus im Saarland betroffen.
Für das insolvente Erzgebirgsklinikum hat das Eigenverwaltungsverfahren begonnen – mit ambitioniertem Zeitplan. Geschäftsführer Marcel Koch erklärt, wie viele Kündigungen unvermeidlich sind und welche Schritte nun folgen.
Die Pfeifferschen Stiftungen kämpfen mit Defiziten: Die Kliniken machen hohe Verluste. Um den Betrieb zu sichern, plant der Vorstand eine stärkere Spezialisierung und Gespräche mit anderen Krankenhäusern. Der Zeitplan ist eng.
Diesmal ist es ein Haus in Niedersachsen: Das St.-Marien-Hospital in Friesoythe ist insolvent und geht in ein Schutzschirmverfahren. Der Versorger hatte schon eine millionenschwere Sanierung gestartet und will sich so mehr Zeit verschaffen.
Einer der größten gesundheitlichen Einrichtungen in Sachsen-Anhalt droht die Insolvenz. Deshalb haben die Pfeifferschen Stiftungen nun eine Sanierung im Schutzschirmverfahren gestartet. Betroffen sind nicht nur die Krankenhäuser.
Der sanierende Insolvenzplan war beschlossen. Doch nun macht das St. Hubertus-Stift Bedburg doch für immer dicht. Überraschend ist schon Ende Januar Schluss. Ein Grund ist auch die neue Krankenhausplanung.
Krankenhaus St. Marienwörth des Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz e.V.
Das Bundeskartellamt hat den Zusammenschluss des insolventen Krankenhauses St. Marienwörth mit dem Diakonie Klinikum in Bad Kreuznach freigegeben. Jetzt sind die Verträge unterschrieben, und der Trägerwechsel steht bevor.