Für das insolvente Krankenhaus Geesthacht sind Investoren gefunden – ein Konsortium um Dr. Stephan Engels-de Rey und Yenna Haack, die kürzlich erst das Klinikum Bad Bramstedt übernommen haben. Es gibt viele Pläne und einige Fragen.
Das Warendorfer Josephs-Hospital ist insolvent und will sich in Eigenregie sanieren. Dem Antrag auf ein Eigenverwaltungsverfahren wurde vom Gericht stattgegeben. Jetzt wird neu strukturiert.
Im mittlerweile zweiten Insolvenzverfahren für die fünf DRK-Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz zeichnet sich zumindest für einen Standort schon eine Zukunftsperspektive ab. Offenbar hat die Marienhaus-Gruppe Interesse an dem Haus in Neuwied.
Beim insolventen Krankenhaus in Biedenkopf geht der Landkreis nicht nur finanziell, sondern jetzt auch als Träger in die Verantwortung. Das eigentliche Ziel aber ist ein anderes.
Inflation, Tarifkosten und Investitionsstau belasten Deutschlands Akutkliniken. Warum auch die Krankenhausreform keine schnelle Rettung bringt und wie neue Partnerschaften eine Lösung sein könnten.
Nach der Sanierung in Eigenverwaltung geht die DRK Trägergesellschaft Süd-West mit den fünf Standorten in Rheinland-Pfalz erneut insolvent. Gesundheitsminister Clemens Hoch bedauert das, ist aber zuversichtlich.
In Geesthacht könnte ein Sanierungsfall den anderen retten. Wie es dazu kam, dass das Krankenhaus während seines laufenden Insolvenzverfahrens ein ebenfalls insolventes MVZ übernimmt.
Obwohl ein tragfähiges Konzept vorgelegen haben soll, sind offenbar alle potenziellen Investoren für das insolvente Elisabeth-Krankenhaus Thuine abgesprungen. Die Sanierer beklagen fehlende Unterstützung von Land und Region – und schließen das Haus.
Die Mietverträge sind unterzeichnet, im Dezember soll es losgehen: Im Gebäude der nach der Insolvenz geschlossenen Rotkreuzklinik Wertheim ziehen das neue Bürgerspital und Mediclin ein. Jetzt steht nur noch eine Entscheidung aus.
Mit dem St. Josefs-Hospital Cloppenburg der Schwester Euthymia Stiftung geht das nächste Krankenhaus in ein Schutzschirmverfahren. Geschäftsführer Andreas Krone will „durchgreifend sanieren“ – und trotz Insolvenz am Neubau festhalten.
Das Heilig-Geist-Hospital Bingen arbeitet nach der Insolvenz am Neustart in kommunaler Hand. Demnächst soll Asklepios zentrale Dienstleistungen übernehmen. Parallel wird Personal für mehr Leistungen gesucht.
Krankenhaus St. Marienwörth des Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz e.V.
Das insolvente Krankenhaus St. Marienwörth in Bad Kreuznach bekommt einen neuen Besitzer. Die Stiftung Kreuznacher Diakonie wird es mit ihrem Diakonie Klinikum zusammenschließen. So werde das Angebot „sinnvoll erweitert“, sagt der Vorstand.
Der Investorenprozess am Johanniter-Krankenhaus Geesthacht ist in vollem Gange. Wie die Beteiligten mitteilen, ist das Interesse groß. Wer der neue Eigentümer wird, könnte sich somit schon bald entscheiden.
Die Insolvenz ist durch – und Michael Musick um viele spezielle Erfahrungen reicher. kma hat er erzählt, wie er das Ende des komplexen Regiomed-Verbundes erlebt hat. Für seine Zukunft und die Klinikwelt schmiedet er jetzt konkrete Pläne.
Das Erzgebirgsklinikum hat ein Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Für die Umsetzung des Sanierungsplans fehlt das Geld. Geschäftsführer Marcel Koch äußert sich dennoch zuversichtlich.