Die Mietverträge sind unterzeichnet, im Dezember soll es losgehen: Im Gebäude der nach der Insolvenz geschlossenen Rotkreuzklinik Wertheim ziehen das neue Bürgerspital und Mediclin ein. Jetzt steht nur noch eine Entscheidung aus.
Mit dem St. Josefs-Hospital Cloppenburg der Schwester Euthymia Stiftung geht das nächste Krankenhaus in ein Schutzschirmverfahren. Geschäftsführer Andreas Krone will „durchgreifend sanieren“ – und trotz Insolvenz am Neubau festhalten.
Das Heilig-Geist-Hospital Bingen arbeitet nach der Insolvenz am Neustart in kommunaler Hand. Demnächst soll Asklepios zentrale Dienstleistungen übernehmen. Parallel wird Personal für mehr Leistungen gesucht.
Krankenhaus St. Marienwörth des Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz e.V.
Das insolvente Krankenhaus St. Marienwörth in Bad Kreuznach bekommt einen neuen Besitzer. Die Stiftung Kreuznacher Diakonie wird es mit ihrem Diakonie Klinikum zusammenschließen. So werde das Angebot „sinnvoll erweitert“, sagt der Vorstand.
Der Investorenprozess am Johanniter-Krankenhaus Geesthacht ist in vollem Gange. Wie die Beteiligten mitteilen, ist das Interesse groß. Wer der neue Eigentümer wird, könnte sich somit schon bald entscheiden.
Die Insolvenz ist durch – und Michael Musick um viele spezielle Erfahrungen reicher. kma hat er erzählt, wie er das Ende des komplexen Regiomed-Verbundes erlebt hat. Für seine Zukunft und die Klinikwelt schmiedet er jetzt konkrete Pläne.
Das Erzgebirgsklinikum hat ein Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Für die Umsetzung des Sanierungsplans fehlt das Geld. Geschäftsführer Marcel Koch äußert sich dennoch zuversichtlich.
Erst vertagt, nun bewilligt: Thüringen unterstützt die ehemaligen Regiomed-Krankenhäuser in Sonneberg und Hildburghausen mit insgesamt 15 Millionen Euro. Vor allem der Kreis Sonneberg hatte sein Engagement für die Kliniken daran geknüpft.
Bayern reagiert auf die Krankenhausreform: Ein Sieben-Punkte-Plan soll Kliniken bei notwendigen Umstrukturierungen helfen und stabile medizinische Versorgung gewährleisten. Nun gab Judith Gerlach auch eine Regierungserklärung im Landtag ab.
Es gibt keine andere Lösung: Das Diakoniewerk München-Maxvorstadt, zu dem auch eine Klinik gehört, stellt bis Ende März 2025 den Betrieb ein. Die mehr als 150 Jahre alte Institution hatte im vergangenen Jahr Insolvenz angemeldet.
Ende August musste die Sternbach-Klinik in Schleiz schließen. Zuvor gab es bereits Vorwürfe gegen die Leitung des Hauses. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.
Das Norderneyer Krankenhaus hat sich nach eingehender Prüfung für einen Insolvenzantrag entschieden. Nun soll die Zukunft gesichert werden. Die Stadt zeigt sich überrascht von der Nachricht.
Nach einem mehr als einjährigen Verfahren ist der Insolvenzplan für das Klinikum Bad Bramstedt von Gläubigern und Gericht abgenickt. Mit der neuen Gesellschafterin werden alle Arbeitsplätze und Unternehmensbereiche erhalten, betont der Sanierer.
Es war ein komplexes Verfahren, aber es ist fast geschafft. Regiomed mit seinen Standorten in Bayern und Thüringen hatte Anfang des Jahres Insolvenz angemeldet. Nun fehlt nur noch die letzte Bestätigung der Pläne durch das Gericht.
Die Insolvenzmeldungen reißen nicht ab. Nun geht das von einem Verein geführte Krankenhaus Waldfriede in Berlin mit 700 Beschäftigten in ein Schutzschirmverfahren. Man sei auf die Sanierung gut vorbereitet, versichert der Vorstand.