Erst vertagt, nun bewilligt: Thüringen unterstützt die ehemaligen Regiomed-Krankenhäuser in Sonneberg und Hildburghausen mit insgesamt 15 Millionen Euro. Vor allem der Kreis Sonneberg hatte sein Engagement für die Kliniken daran geknüpft.
Bayern reagiert auf die Krankenhausreform: Ein Sieben-Punkte-Plan soll Kliniken bei notwendigen Umstrukturierungen helfen und stabile medizinische Versorgung gewährleisten. Nun gab Judith Gerlach auch eine Regierungserklärung im Landtag ab.
Es gibt keine andere Lösung: Das Diakoniewerk München-Maxvorstadt, zu dem auch eine Klinik gehört, stellt bis Ende März 2025 den Betrieb ein. Die mehr als 150 Jahre alte Institution hatte im vergangenen Jahr Insolvenz angemeldet.
Ende August musste die Sternbach-Klinik in Schleiz schließen. Zuvor gab es bereits Vorwürfe gegen die Leitung des Hauses. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.
Das Norderneyer Krankenhaus hat sich nach eingehender Prüfung für einen Insolvenzantrag entschieden. Nun soll die Zukunft gesichert werden. Die Stadt zeigt sich überrascht von der Nachricht.
Nach einem mehr als einjährigen Verfahren ist der Insolvenzplan für das Klinikum Bad Bramstedt von Gläubigern und Gericht abgenickt. Mit der neuen Gesellschafterin werden alle Arbeitsplätze und Unternehmensbereiche erhalten, betont der Sanierer.
Es war ein komplexes Verfahren, aber es ist fast geschafft. Regiomed mit seinen Standorten in Bayern und Thüringen hatte Anfang des Jahres Insolvenz angemeldet. Nun fehlt nur noch die letzte Bestätigung der Pläne durch das Gericht.
Die Insolvenzmeldungen reißen nicht ab. Nun geht das von einem Verein geführte Krankenhaus Waldfriede in Berlin mit 700 Beschäftigten in ein Schutzschirmverfahren. Man sei auf die Sanierung gut vorbereitet, versichert der Vorstand.
Das Rotkreuzklinikum München hat sein Eigenverwaltungsverfahren beendet und geht mit neuem Geschäftsführer in den Neustart: Dr. Günther Flämig übernimmt von Alexandra Zottmann. In der Insolvenz wurde das Leistungsportfolio erweitert.
Die Johanniter geben den Standort auf – jetzt ist die Frage, wer das insolvente Krankenhaus in Geesthacht übernimmt. Die Sanierer haben einen Investorenprozess gestartet, und erste Interessenten sollen sich bereits gemeldet haben.
Die Kaufverträge sind unterzeichnet, die neue Geschäftsführerin steht bereit. Ab 1. November gehen die bayerischen Regiomed-Häuser als Sana Kliniken Oberfranken an den Start – mit Melanie John an der Spitze.
Die Johanniter haben für ihr Krankenhaus in Geesthacht und die Klinik für Geriatrie die Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Der Standort soll durch Sanierung gesichert werden. Geschäftsführer Matthias Becker setzt auf die Stadt.
Im Insolvenzverfahren des Regiomed-Verbundes ist die Zukunft des ersten Krankenhauses klar. Gericht und Gläubiger haben dem Insolvenzplan für das Klinikum Hildburghausen zugestimmt. Der Landkreis übernimmt.
Nach Seniorenzentren und Rettungsdienst wird es im Sanierungsverfahren von Regiomed nun auch für die Kliniken richtig konkret. Als erstes wird das Amtsgericht über den Insolvenzplan für das Klinikum Hildburghausen entscheiden.
Das Krankenhaus in Guben ist insolvent. Das Naëmi-Wilke-Stift plant in Eigenregie zu sanieren und hat ein Eigenverwaltungsverfahren eingeleitet. Unterstützung kommt von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD), der sich für den Erhalt einsetzen will.