Mit einem Millionen-Darlehen der Stadt Friesoythe wird die Finanzierung des insolventen St.-Marien-Hospitals gesichert. Zuvor hatte schon der Landkreis Cloppenburg Gelder zugesagt. Außerdem sind kommunale Beteiligungen geplant.
Das Erzgebirgsklinikum hat seinen vollen Handlungsspielraum zurück: Das Insolvenzverfahren ist aufgehoben, und der Chef sieht sein Haus stärker als viele andere. Zuletzt war noch um die Vergütung des Sachwalters gestritten worden.
Beim insolventen DRK Schmerz-Zentrum Mainz läuft alles auf einen Management-Buy-out hinaus. Eine Bietergemeinschaft um den kaufmännischen und den ärztlichen Direktor will das Haus fortführen – und den Betrieb perspektivisch ausbauen.
Das bange Warten ist vorbei: Ab August ist das ehemalige DRK-Krankenhaus Asbach in neuer Trägerschaft. Versorgung, Personal und Notarztstandort bleiben erhalten – neue Angebote wie Frühreha sind geplant.
Das Krankenhaus Schwabach hat Insolvenz angemeldet. Der verlustreiche Grundversorger sollte seit Monaten verkauft werden – doch der Diakoneo-Konzern fand keinen neuen Träger.
Die Berliner Schlosspark-Klinik hat ein Eigenverwaltungsverfahren eingeleitet. Der Krankenhausbetrieb soll während des Insolvenzverfahrens uneingeschränkt weiter laufen. Spätestens in drei Monaten muss die Klinik ihre Gehälter aber wieder selbst tragen können.
Erneut trifft es eine Klinik in Sachsen. Die Pleißental-Klinik in Werdau im Landkreis Zwickau will sich per Schutzschirmverfahren aus der Misere retten. Erst 2024 hatte der Landkreis sie mit einem 4,6-Millionen-Euro-Kredit unterstützt.
Für die DRK Klinik in Mettlach endet das Insolvenzverfahren mit der Schließung. Zum Monatsende macht das Haus im Saarland dicht. Ein auskömmlicher Betrieb sei auszuschließen, sagt der Insolvenzverwalter.
Die Gesundheitsministerkonferenz hat getagt. Dabei ging es um Anpassung und Finanzierung der Krankenhausreform, Prävention als Schlüssel in der Gesundheitsversorgung und Vorbereitungen im Krisenfall. Das sind die Ergebnisse.
Der Kreistag Alzey-Worms hat beschlossen, das DRK Krankenhaus Alzey zu übernehmen. So ist die Existenz eines weiteren der zehn insolventen DRK-Klinikstandorte in Rheinland-Pfalz zunächst gesichert. Alle Mitarbeitenden sollen übernommen werden.
Neustart im Verbund: Das insolvente DRK Krankenhaus Hachenburg gehört jetzt zum Evang. Krankenhaus Dierdorf/Selters. Der neue Träger will das stationäre Angebot weiter ausbauen – und verspricht auch zu modernisieren.
Das insolvente St. Willibrord-Spital Emmerich ist rekommunalisiert. An der neuen Trägerholding hält der Kreis Kleve 74,9 Prozent, den Rest das Unternehmen Accumeda von Elmar H. Willebrand. Der Ex-Asklepios-Chef führt auch das Spital.
Compliance-Drama, hohes Millionen-Defizit und nun eine Pleite: Der krisengeschüttelte Medizin Campus Bodensee schickt seine MVZ in Friedrichshafen und Tettnang in die Insolvenz. Für die Stadt als Hauptgesellschafter wird es eng.
Nach dem neuen Medizinkonzept steht bei den insolventen Kreiskliniken Dillingen-Wertingen nun auch fest, wie es sich auf das Personal auswirkt: 190 Stellen werden abgebaut. Vor allem in Wertingen wird sich viel verändern.
Das insolvente Berliner Krankenhaus Waldfriede bekommt eine zweite Chance: Die Gläubiger haben den Sanierungsplan einstimmig abgesegnet. Wie die Restrukturierer vorgegangen sind und was die 700 Beschäftigten erwartet.