Mit ihrem neuen Joint Venture wollen die Charité und Schwarz Digits eine Plattform entwickeln, die Gesundheitsdaten aus unterschiedlichen Systemen vereinheitlicht und vernetzt. Für Kliniken eine souveräne, skalierbare Basis – wird sie zum neuen Standard im Gesundheitswesen?
Mit Google an der Seite baut DocMorris seine Gesundheitsplattform aus: KI‑gestützte Services, Cloud‑Infrastruktur und ein digitaler Assistent für Patienten sollen das Angebot deutlich weiterentwickeln.
Termine buchen, Infos einsehen, Dokumente austauschen – für ein gemeinsames Gesundheitsportal haben sich elf Kliniken im Saarland und in Rheinland-Pfalz zusammengetan. Jetzt ist es gestartet – und Häuser und Patienten profitieren.
Klare Regeln für Gesundheitsdaten und eine stabile TI – das fordert der Bvitg in seinem Positionspapier zum Gesetz für digitale Versorgung und Gesundheitsdatenraum. Und auch die Gematik spielt darin eine große Rolle.
„Der Vogel hat fliegen gelernt“ – mit diesen Worten hat Baden-Württemberg die Weichen für seine cloudbasierte Datenplattform Medi:cus gestellt. Ein Verein wird zukünftig die strategische und inhaltliche Weiterentwicklung übernehmen.
SAP und Avelios Medical gehen eine strategische Partnerschaft ein. Dafür investiert der IT-Riese in unbekannter Höhe in den deutschen KIS-Hersteller. Mit dem Kapital soll vor allem das Team wachsen und das KIS weiterentwickelt werden.
Mesalvo meldet für 2025 mehr Auftragseingang, Rekordumsatz und zahlreiche Projektumsetzungen. Für 2026 will das Unternehmen seine HealthCentre-Plattform weiter ausbauen und den Fokus auf Cloud‑ und KI-Services richten.
Praxistest in Kiel: Am UKSH wies Roboter Hugo Patienten den Weg und beantwortete Fragen. Der putzige Kerl wird im Projekt Hospibot entwickelt und weckt nicht nur in Schleswig-Holstein große Erwartungen.
Mit Millionen-Hilfe des Landes baut das Uniklinikum Freiburg eine neue diagnostische und therapeutische Forschungs- und Entwicklungseinheit auf. Prof. Frederik Wenz hofft auf Innovationen, die zügig in der Praxis landen.
Alle 28 Asklepios-Kliniken arbeiten nun mit KI in der Radiologie. Der Rollout des Projekts ist abgeschlossen, über 35.000 CT- und Röntgenaufnahmen werden monatlich anaylsiert. Was die Software kann und wo sie eingesetzt wird.
Ministerin Warken treibt die Digitalstrategie voran: ePA-Ausbau, KI-Standards, stabile TI und mehr Rechte für die Gematik. Ambitionierte Ziele, deren Umsetzung von einigen Faktoren abhängt. Ein Gesetzentwurf soll noch im ersten Quartal vorliegen.
Die Schweizer Insel Gruppe hat 2024 Epic als neues KIS eingeführt. Nach der Ausschreibung war von Kosten in Höhe von 83 Millionen Franken die Rede. Laut dem Unternehmen belaufen sich die Gesamtkosten bis 2032 auf rund 228 Millionen Franken.
Die lange angekündigte Cloud-Lösung, mit der Bayern Gesundheitsdaten nutzen will, ist offenbar startbereit. Die jetzt gegründete „Bavarian Health Cloud“ gibt Wissenschaft und Industrie Zugriff auf Milliarden Daten – zunächst von den Uniklinika.
Europas größte Health-IT-Messe DMEA findet im kommenden Jahr in München statt. Laut Veranstalter Bvitg soll die Leistungsschau vom 13.–15. April stattfinden – in zeitgleicher Konkurrenz zur neuen „Smart Health Europe“ in Berlin.
X‑Tention übernimmt künftig große Teile des Betriebs der IT-Infrastruktur der Vitrea Kliniken: Für über 70 Standorte soll ein zentrales IT-System für einheitliche Services, höhere Sicherheit und effiziente Abläufe sorgen.