KI-Plattformen revolutionieren die Verarbeitung von Daten und die Gestaltung klinischer Workflows. Sie drängen das KIS ins Abseits und stellen die Machtfrage: Wer kontrolliert Schnittstellen, Kundenbeziehungen und die IT der Krankenhäuser?
Nach dem Cyberangriff auf Unimed prüfen Kliniken ihre IT-Sicherheit und ziehen Lehren. Transparenz, strikte Vorgaben und die NIS-2-Richtlinie stehen im Fokus. kma hat bei betroffenen Kliniken und dem Cybersecurity-Experten Meik Eusterholz nachgefragt.
Ein ungepatchtes System, eine Phishing-Mail, ein schwaches Passwort – mehr brauchen Cyberkriminelle oft nicht, um Kliniknetzwerke zu infiltrieren. Der Fall Unimed ist nur das jüngste Beispiel. Experten erklären Einfallstore, Ablauf und was gestohlene Patientendaten wert sind.
Neues KIS, digitale Patientenkurve und Medikation am Klinikum Nürnberg: In Lauf zeigt das Pilotprojekt, was die Digitalisierung auf Station erleichtert – und wo sie Mitarbeitende noch ausbremst.
Für die Premiere der „Smart Health Europe“ hat die Messe Berlin einen neuen Termin bekannt gegeben. Statt wie zunächst geplant parallel zum DMEA-Neustart in München soll sie erst im Herbst stattfinden.
Drei KI-Kooperationen für ein KIS: Meierhofer hat sich mit Averbis, Tiplu und Thieme neue Partner ins Boot geholt. Die Stoßrichtung ist klar – M-KIS wird zur Integrationsplattform für klinische KI-Anwendungen.
Ransomware, ausgefallene Telefonanlage, Presse im Foyer: Das Fraunhofer SIT konfrontiert Krankenhäuser in Planspielen mit realistischen Cyberangriffen. Das Training ist nicht nur Kür, denn das NIS-2-Umsetzungsgesetz macht Krisensimulationen zur Pflicht.
Mit der Universitätsmedizin Göttingen hat Dedalus ein weiteres Uniklinikum von seinem KIS Orbis überzeugt. Die Bonner Gruppe ist in Niedersachsen mit einem Gesamtangebot erfolgreich und verantwortet auch den Betrieb der Systemlandschaft.
Der deutsche Healthcare-IT-Anbieter Mesalvo gibt seine Radiologieplattform RadCentre ab. Mit dem französischen Käufer EDL haben die Freiburger eine langfristige Partnerschaft geschlossen. Der Erlös fließt in die eigene HealthCentre-Plattform.
22.000 Teilnehmende, 900 Aussteller, 550 Speaker – die DMEA 2026 in Berlin schloss mit einem neuen Besucherrekord. Gleichzeitig steht fest: Ab 2027 zieht Europas größte Health-IT-Messe nach München um.
Asklepios hat auch die verbliebenen Anteile an seiner ehemaligen Tochter Care-Bridge an Dedalus abgegeben. Damit gehört die Entlassmanagement-Plattform komplett der Bonner Gruppe. Asklepios bleibt strategischer Entwicklungspartner.
Wie gelingt Digitalisierung im laufenden Klinikbetrieb? Der Praxisbericht aus dem Sana-Konzern zeigt, wie digitale Dokumentation und Medikationsmanagement in 24 Kliniken eingeführt wurden – trotz historisch gewachsener, heterogener KIS-Landschaft.
Deutsche Telekom/GettyImages/Natee Meepian; Montage: Evelyn Ebert Meneses
Der ePA-Kosmos wird noch komplexer: Auch die Telekom will mit einer souveränen Lösung als Anbieter auftreten. Sie verspricht intuitiv bedienbare Anwendungen und vollständigen Betrieb in Deutschland. Derzeit laufe das Zulassungsverfahren der Gematik.
Der Entwurf für ein Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen setzt bei der Struktur des Systems an – und greift tief in Abläufe der Kliniken ein. Welche Folgen hat das GeDIG für die einzelnen Häuser? Eine Einordnung.
Die Unternehmen Tieto Caretech, X-Tention und Better wollen gemeinsam neue klinische Datenplattformen entwickeln. Das Ziel: offene, vernetzte und konsequent am Patienten ausgerichtete Healthcare-IT.