Das nahe Ende von SAP IS-H und i.s.h.med stellt eine große Herausforderung für viele Krankenhäuser dar. Die Suche nach einem Ersatz ist oft mit einer strategischen Neuausrichtung verbunden, die gut überlegt sein will. Hinzu kommen Zeit- und Kostendruck.
Wie bei medizinischen Fragen setzt Median jetzt auch für seine KI-Strategie auf ein interdisziplinäres Gremium. Das neu etablierte AI Project Board soll Anwendungen systematisch bewerten und priorisieren, sagt CEO Prof. Marc Baenkler.
Daten in Silos, fehlende Vernetzung, mangelhafte Kodierung: Was das für Krankenhäuser wirtschaftlich bedeutet und wie ein Clinical Data Repository gegensteuern kann, erklärt Dr. André Sander von ID Berlin im kma Podcast.
Noch sind die Auftragsbücher gut gefüllt, doch viele Kliniken halten sich bei KIS-Ausschreibungen zurück – und prüfen, welches System das Zeug für die Zukunft hat. Klar ist: Das klassische Stand-Alone-KIS wird zum Auslaufmodell.
Die Schweizer Insel Gruppe nutzt seit 2024 die amerikanische KIS-Lösung Epic. kma sprach mit dem Ärztlichen Direktor Prof. Martin Fiedler und dem Innovationschef Pascal Schär über die problemlose Einführung, Vor- und Nachteile des Systems – und warum manche Ärzte Epic zu Beginn nicht mögen.
Die Einführung der elektronischen Patientenakte stockt: Trotz gesetzlicher Pflicht können erst 26 Prozent der Kliniken die ePA vollständig nutzen. Technische Hürden und fehlende Software-Updates bremsen den digitalen Fortschritt.
Die eigene Private‑Cloud‑Plattform der Universitätsmedizin Frankfurt ist betriebsbereit. Jetzt startet die Migration der IT. CIO Nico Sorg sieht „eine in Deutschland bislang einzigartige Infrastruktur“.
Der IT-Anbieter Schwarz Digits holt Meierhofer in seine Cloud. M-KIS kann jetzt zusätzlich auf der Infrastruktur von StackIT betrieben werden. Firmenchef Matthias Meierhofer betont die bewusste Wahl eines europäischen Hyperscalers.
Mit ihrem neuen Joint Venture wollen die Charité und Schwarz Digits eine Plattform entwickeln, die Gesundheitsdaten aus unterschiedlichen Systemen vereinheitlicht und vernetzt. Für Kliniken eine souveräne, skalierbare Basis – wird sie zum neuen Standard im Gesundheitswesen?
Mit Google an der Seite baut DocMorris seine Gesundheitsplattform aus: KI‑gestützte Services, Cloud‑Infrastruktur und ein digitaler Assistent für Patienten sollen das Angebot deutlich weiterentwickeln.
Termine buchen, Infos einsehen, Dokumente austauschen – für ein gemeinsames Gesundheitsportal haben sich elf Kliniken im Saarland und in Rheinland-Pfalz zusammengetan. Jetzt ist es gestartet – und Häuser und Patienten profitieren.
Klare Regeln für Gesundheitsdaten und eine stabile TI – das fordert der Bvitg in seinem Positionspapier zum Gesetz für digitale Versorgung und Gesundheitsdatenraum. Und auch die Gematik spielt darin eine große Rolle.
„Der Vogel hat fliegen gelernt“ – mit diesen Worten hat Baden-Württemberg die Weichen für seine cloudbasierte Datenplattform Medi:cus gestellt. Ein Verein wird zukünftig die strategische und inhaltliche Weiterentwicklung übernehmen.
SAP und Avelios Medical gehen eine strategische Partnerschaft ein. Dafür investiert der IT-Riese in unbekannter Höhe in den deutschen KIS-Hersteller. Mit dem Kapital soll vor allem das Team wachsen und das KIS weiterentwickelt werden.
Mesalvo meldet für 2025 mehr Auftragseingang, Rekordumsatz und zahlreiche Projektumsetzungen. Für 2026 will das Unternehmen seine HealthCentre-Plattform weiter ausbauen und den Fokus auf Cloud‑ und KI-Services richten.