In wenigen Wochen findet Europas größte Veranstaltung zur Digitalisierung im Gesundheitswesen statt. Unter dem Motto „Time to connect digital health” treffen sich auf der DMEA in Berlin Anbieter und Anwender, um gemeinsame Fragen zu klären.
X‑Tention übernimmt künftig den Betrieb der IT-Infrastruktur der Vitrea Kliniken: Für über 70 Standorte in der DACH-Region soll ein zentrales IT-System für einheitliche Services, höhere Sicherheit und effiziente Abläufe sorgen.
Digitale Transformation im Gesundheitswesen, ja – nur mit welchen Fachkräften? Dr. Pascal Grüttner, Leiter IT der Hospitalvereinigung der Cellitinnen, über deutsche Kliniken, in denen rund 3000 IT-Vollzeitkräfte fehlen.
Der Kompetenzverbund Qualitätsmedizin und Digitalisierung wird sich ab sofort der Umsetzung digitaler Projekte an den Krankenhäusern in Baden-Württemberg annehmen. Von der Vernetzung in den Regionen sollen sowohl große als auch kleine Klinken profitieren.
Das St. Antonius Krankenhaus Köln nutzt künftig einen neuen herstellerunabhängigen Datenspeicher. Fehleranfällige Schnittstellen sollen durch den zentralen Datenknotenpunkt der Vergangenheit angehören.
Auch die Unimedizin Rostock (UMR) stellt jetzt auf digitale Patientenakten um und setzt dabei auf das System Checkpad MED. Eine Klinik nutzt die Lösung bereits, bis Ende 2024 soll sie in der gesamten UMR eingeführt werden.
Im vergangenen Oktober hat Softwarehersteller SAP mit der Ankündigung des Endes der IT-Branchenlösung IS-H ernst gemacht. Eine Umfrage unter den betroffenen Kliniken zeigt jetzt: Die Hälfte der Teilnehmenden hat noch gar keine Alternative für die auslaufende Software.
Im Oktober 2022 hat SAP das Ende der IT-Branchenlösung IS-H verkündet, die Funktionen für das Patienten- und Abrechnungsmanagement ermöglicht. Viele Kliniken nutzen IS-H noch und suchen Nachfolgelösungen. Auch die Telekom bietet nun Ersatz.
Im Bundesgesundheitsministerium werden Gesetze zur Digitalisierung und Datennutzung vorgestellt und die Branche schreit auf – auch, weil beide Texte durchaus Lücken aufweisen. Aber: Wann lernen wir, dass sich Fortschritt nicht aufhalten lässt?
Jahrelang gab es Gezerre um die Digitalisierung des Gesundheitswesens – jetzt verkündet Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach den „Neustart“. Ein Gesetzespaket soll die elektronische Patientenakte (ePA) und das E-Rezept beschleunigen – und die Forschung auf Basis von Gesundheitsdaten erleichtern.
Eine Studie hat die Einstellung von Pflegefachkräften gegenüber digitaler Technik untersucht. Die Ergebnisse liefern Pflegedienstleitungen Hinweise dazu, mit welchen Argumenten sie Pflegekräfte zur Nutzung von digitalen Geräten motivieren können.
Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) startet das Zentrum „Health Technologies“. Forschende wollen dort digitale und technologische Lösungen für Medizinprodukte zum Nutzen der Gesellschaft entwickeln.
Jedes Jahr gibt es über eine Milliarde Suchanfragen und Videoaufrufe zu Gesundheitsthemen auf Youtube. Ab diesem Jahr bietet die Plattform ein Health-Label für fundierte Informationsquellen wie z.B. Krankenhäuser und staatliche Einrichtungen an.
Die Krankenhausstrukturreform wird Milliarden kosten. Das KHZG ist längst nicht umgesetzt – und zeigt, dass Geld allein die Probleme nicht löst. Für die KIS-Lösungen hierzulande stehen Umwälzungen epischen Ausmaßes an. Ein Kommentar von Dr. Peter Gocke.
Dienstpläne in der Pflege sind ein gewaltiges Problem und Ärgernis. Das Potsdamer Start-up Crewlinq hat eine App-Lösung für das Ausfallmanagement entwickelt, die zufriedenere Beschäftigte und zudem hohe Einsparungen verspricht. Investoren ist das einen Millionen-Betrag wert.
In Sachen KHZG befinden wir uns längst in der zweiten Halbzeit – und damit in der entscheidenden Spielphase. Der Druck nimmt von allen Seiten zu. Und trotzdem muss der Blick klar auf die Zukunft ausgerichtet bleiben.
Telekom und Recare schließen sich zusammen. T-Systems wird zukünftig die SaaS-Plattform in ihr KIS einbinden. Recare wird außerdem mit seinen Patientendaten auf die Server der Telekom-Cloud umziehen.