In wenigen Wochen findet Europas größte Veranstaltung zur Digitalisierung im Gesundheitswesen statt. Unter dem Motto „Time to connect digital health” treffen sich auf der DMEA in Berlin Anbieter und Anwender, um gemeinsame Fragen zu klären.
X‑Tention übernimmt künftig den Betrieb der IT-Infrastruktur der Vitrea Kliniken: Für über 70 Standorte in der DACH-Region soll ein zentrales IT-System für einheitliche Services, höhere Sicherheit und effiziente Abläufe sorgen.
Experten der Fachhochschule Münster haben gravierende Sicherheitslücken in der Medizintechnik entdeckt. Wo die Schwachstellen im Krankenhaus liegen und wie sie aufgedeckt wurden, erklären die Projektverantwortlichen.
Über den TI-Messenger der Gematik soll zukünftig das gesamte Gesundheitswesen miteinander kommunizieren. Auch andere Hersteller liefern Apps für das Krankenhaus. Wann sie flächendeckend zum Standard gehören, bleibt abzuwarten.
Bei den Anforderungen an die IT-Sicherheit kritischer Infrastrukturen ist Deutschland europaweit Vorreiter. Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, müssen Entscheiderinnen und Entscheider aber nicht nur das regulatorische Umfeld verstehen, sondern IT-Sicherheit auch als integralen Bestandteil ihrer Geschäftsmodelle begreifen.
Versorgungsforschung und Digitalisierung sind seine Steckenpferde: Als neuer Professor der Universitätsmedizin Magdeburg entwickelt Prof. Dr. Dr. Fabian-Simon Frielitz auch Strategien für die Regelversorgung.
Aus einer langjährigen Zusammenarbeit wird eine Innovationspartnerschaft. Die Johannesstift Diakonie setzt künftig auf eine Digital-Flatrate von Nexus anstatt auf Einzellizenzen. So werden die zehn Krankenhausstandorte umfassend digitalisiert.
Digitale Medizin und künstliche Intelligenz erlebbar zu machen, ist das Ziel eines neuen Showrooms der Universitätsmedizin Essen. Es werden KI-basierte Prototypen gezeigt, die als künftige Bausteine hin zum Smart Hospital dienen.
Hamburg wird Deutschlands erste Modellregion für digitale Gesundheit. Die Elbmetropole erhielt jetzt nach einer Ausschreibung den Zuschlag der Gematik. Eine zweite Region wird noch gesucht.
Der deutsche KIS-Markt ist im vergangenen Jahr massiv in Bewegung geraten. Die SAP-Abkündigung von IS-H im September 2022 hat deutsche Krankenhäuser auf dem falschen Fuß erwischt. Während zahlreiche Klinikträger, darunter Unikliniken wie die Charité, fieberhaft ein neues KIS suchen, wittern etablierte KIS-Anbieter eine Chance.
Weil der Markt sie im Stich ließ, entwickeln fünf große Träger psychosozialer Einrichtungen kurzerhand ihr eigenes Patientenportal. Das Pfalzklinikum ist der jüngste Partner der dafür gegründeten Gesellschaft für digitale Gesundheit. Erste Einrichtungen nutzen die Plattform bereits.
Auch 2023 findet die DMEA wieder live in Berlin statt und umfasst mehr als 300 Keynotes, Vorträge und Diskussionsrunden mit Expert*innen der digitalen Gesundheitswirtschaft. Eine umfangreiche Ausstellung mit über 700 Herstellern und Lösungsanbietern, davon über 80 Start-ups, wird ebenfalls geboten.
Therapieerfolg dank Videospielen: In der „ukb Brain Cloud 1.0“ werden Unfallpatienten mit schweren Hirnverletzungen individuell und spielerisch zugleich therapiert. Das Projekt wurde mit dem Rotthaus Klinik Award 2022 als „Digitale Innovation“ ausgezeichnet.
Das Fachklinikum Mainschleife verlagert seinen Netzwerk- und Software-Betrieb komplett in die AWS Cloud. Das neue KIS wird schon jetzt webbasiert betrieben.
Das LMU Klinikum München stellt das digitale Personalmanagement um. Die sogenannte Workforce Management Software löst in allen ärztlichen, pflegerischen und kaufmännischen Bereichen diverse Einzellösungen ab.
Die Sana Kliniken erweitern ihre digitalen Angebote und setzen dabei auf Lösungen von Doctolib, wie Terminbuchungen und Videosprechstunden. Parallel arbeitet der Konzern weiter am eigenen Patientenportal.
Die AOK möchte ihre elektronische Patientenakte (ePA) optimieren. Zum 1. Juli 2023 starten daher die Unternehmen Ernst & Young sowie IBM Deutschland mit Entwicklung und Betreuung der ePA für die AOK-Gemeinschaft.