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Stockende TransformationDigitalstrategie? Ihre System-Diagnose bitte, Dr. Schick

Was die Transformation des Gesundheitssystems angeht, bleibt Deutschland ein Bummler. Vor allem die Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung stockt. Sana-COO Dr. Jens Schick diagnostiziert das Dilemma – und schlägt eine Therapie vor.

Virtuelle Straße aus digitalen Platinen und Lichteffekten
Creativa Images/stock.adobe.com
Symbolfoto

Die elektronische Patientenakte (ePA) gibt es, das elektronische Rezept ist Wirklichkeit geworden. Bis Ende 2026 sollen mindestens 300 Forschungsvorhaben mit Gesundheitsdaten durch das neue Forschungsdatenzentrum Gesundheit realisiert werden. Doch in Sachen Digitalisierungsgrad im Krankenhaussektor hinkt Deutschland im internationalen Vergleich immer noch weit hinterher.

Dem will Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach (SPD) mit einer komplexen Digitalstrategie entgegenwirken. Teil dieser Strategie sind das im Dezember 2023 verabschiedete Digital-Gesetz (DigiG) und das im Januar 2024 in Kraft getretene Gesundheitsdatennutzungsgesetz (GDNG). Letzteres will ein paar der Hindernisse aus dem Weg räumen, die beispielsweise dem flächendeckenden Einsatz der ePA entgegenstehen.

So sollen ab Anfang 2025 alle Versicherten eine ePA erhalten, es sei denn, sie widersprechen dieser (Opt-Out-Prinzip). Bislang ist eine ausdrückliche Zustimmung nötig. Durch diesen Schachzug sollen laut Bundesgesundheitsminister bis zum Jahr 2025 insgesamt 80 Prozent der gesetzlich Versicherten über eine ePA verfügen.

Problem erkannt, Problem zumindest angegangen

„Dies ist aus Perspektive der Kliniken durchaus sinnvoll und gerade vor dem Hintergrund der seit Jahren steigenden Bürokratie dringend erforderlich, da wir in Deutschland digital – zumindest im Gesundheitssektor – ein Entwicklungsland sind. An vielen Stellen fehlt es an der Basisinfrastruktur, auch sektorenübergreifend“, erklärt Dr. Jens Schick, COO und Vorstandsmitglied der Sana Kliniken AG. Er bemängelt, dass die meisten Krankenhausinformationssysteme (KIS) veraltet und nicht schnittstellenoffen sind und damit den Häusern „den Alltag extrem erschweren“. Schick weiß, wovon er redet, denn in den bundesweit über 40 Sana-Kliniken sind alle gängigen KIS zu finden.

Wir sind in Deutschland digital – zumindest im Gesundheitssektor – ein Entwicklungsland.

Jens Schick
Esther Neuman/Sana Kliniken AG
Dr. Jens Schick ist COO der Sana Kliniken AG.

Durch die neuen Gesetze sind nun alle Gesundheitseinrichtungen verpflichtet, sich bis Mitte 2025 auf den technischen Datenaustausch vorzubereiten und die Telematikinfrastruktur dafür vorzubereiten. Das Gleiche gilt auch für die Hard- und Softwarehersteller. Die Standards dafür gibt die Gematik vor, als nationale Agentur für Digitale Medizin.

Auch wenn die Digitalisierung des Gesundheitswesens in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckt, wurde ein erster wichtiger Schritt unter Lauterbachs Amtsvorgänger Jens Spahn (CDU) gemacht, das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG). Derzeit sind diverse digitale Vorhaben, die im Rahmen des KHZG gefördert werden, in vollem Gange: Patientenportale, digitales Medikationsmanagement und digitale Dokumentation von Pflege- und Behandlungsleistungen, Maßnahmen zur IT-Sicherheit und sektorübergreifende Strukturen werden finanziell gefördert und sollen den digitalen Reifegrad von Krankenhäusern bis 2024 deutlich steigern.

Unsere Branche liegt IT-technisch 15 bis 20 Jahre hinter Industrie-Standard.

Sana-Vorstand Schick findet es positiv, dass der Weg nun konsequent weiter beschritten wird – auch wenn er den Sinn mancher Fördermaßnahme des KHZG hinterfragt. So werde etwa in den Ausbau von Krankenhausinformationssystemen (KIS) investiert, obwohl es sich um Systeme handelt, die oftmals nicht mehr den Stand der Technik darstellen.

„Unsere Branche liegt IT-technisch 15 bis 20 Jahre hinter Industrie-Standard“, sagt Schick. Sana werde aber natürlich alle Anforderungen des KHZG erfüllen. „Insbesondere die Themen Pflegedokumentation und Patientenportal stehen bei uns derzeit im Fokus“, erklärt der COO und gibt damit einen Ausblick auf die digitale Weiterentwicklung des Konzerns.

Patientenportal oder ePA?

Schick ist sich sicher, dass die ePA mittel- bis langfristig ihre Wirkung entfalten wird. Die ePA sei das, was man als Haus und Träger gesetzlich als Pflicht einführen muss. „Parallel gibt es aber Entwicklungen bei großen Betreibern, wie wir es bei Sana sind, eigene Patientenportale aufzubauen. Diese haben schlussendlich jedoch das gleiche Ziel wie die ePA. Wir wollen damit dem Patienten die eigenen Daten zur Verfügung stellen, wenn er uns vertraut auch seine ganze Historie verwalten – nicht nur, wenn er krank ist, sondern von Geburt über Prävention bis hin zu Erkrankungen.“

Ziel sei es, dem Patienten die eigene Gesundheitshistorie komfortabel zugänglich zu machen, erklärt der Sana-Vorstand die Konkurrenz der beiden Systeme ePA und Patientenportale. Sana ist mit Teilkomponenten des Patientenportals wie beispielsweise der Terminvereinbarung mit Doctolib, schon online. Auch für das Entlassmanagement wird der Konzern auf bereits bestehende Lösungen von Recare zurückgreifen. Mitte nächsten Jahres soll das Portal für Patienten an den Start gehen. Für Schick steht dabei der Patient im Mittelpunkt, der die Möglichkeit hat zu entscheiden, wer welche Daten erhält.

ePA – Eine für Alles

Die elektronische Versichertenkarte kennt jeder. Sie enthält die Stammdaten der Patienten und ermöglicht die Abrechnung mit den Krankenkassen. Künftig soll sie auch der Schlüssel zur elektronischen Patientenakte (ePA) sein. Auf der Versichertenkarte befindet sich der Freischaltcode, um auf die ePA, die auf speziell gesicherten Servern liegt, zugreifen zu können. In der ePA werden Daten zu Diagnosen und Therapien, Blutgruppe sowie spezielle Hinweise zu chronischen Erkrankungen gespeichert, um im Notfall schneller gezielt helfen zu können, aber auch, um Doppeluntersuchungen und Wechselwirkungen von Medikamenten zu vermeiden.

Die Entwicklung der ePA dauert nun schon über zwei Jahrzehnte an. Sie geriet immer wieder ins Straucheln, hat aber durch das Patientendaten-Schutz-Gesetz 2021 wieder an Fahrt aufgenommen. Seitdem hat jeder Patient die Möglichkeit, medizinische Daten auf der ePA speichern zu lassen. Das tun jedoch die wenigsten. Die ePA spielt in der Versorgung immer noch eine rudimentäre Rolle, u.a. deshalb, weil bisher nur medizinnahe Akteure des Gesundheitswesens Zugriff auf die ePA haben. Pflegeheime sowie ambulante Pflegedienste und häusliche Intensivpflege sind außen vor – zumindest bislang. Hier soll mithilfe des GDNG Abhilfe geschaffen werden.

Neben den Kliniken ist Sana auch im ambulanten Sektor stark vertreten, mittlerweile als größter Anbieter ambulanter Medizin in Deutschland – in der Regel organisiert als Medizinische Versorgungszentren (MVZ). Und während in den Krankenhäusern das KIS das Herzstück ist, ist es im ambulanten Sektor das Praxisverwaltungssystem (PVS). Bei einer zunehmenden Verzahnung von ambulant und stationär stellt sich die Frage: Wie kommen die Daten von einem ins andere System?

Dabei wäre der optimale Pfad schnell aufgezeigt: Der Patient geht zum Arzt, die Praxis ist im besten Fall direkt mit dem Krankenhaus vernetzt. Der Arzt kann bei entsprechender Indikation auch gleich im Krankenhaussystem den OP-Termin buchen. So der Wunsch. Die Wirklichkeit sieht anders aus. „Spätestens wenn es darum geht, die beiden Bereiche ambulant und stationär zusammenzubringen, hakt es an allen Ecken und Enden – insbesondere beim Datenfluss“, erklärt der Sana-Vorstand.

Not fördert Kreativität

Doch Not macht bekanntlich erfinderisch. Das gilt auch für den zweiten Bereich, der in beiden Sektoren zu Problemen führt. Der Fachkräftemangel – egal ob in der Pflege oder Medizin – wirft im ländlichen Bereich gerade seine Schatten voraus. „Das Problem der flächendeckenden Versorgung der Bevölkerung wird künftig nur durch eine enge Verzahnung der ambulanten und stationären Versorgung lösbar sein“, ist sich Schick sicher.

Hier gebe es heute noch Barrieren – unter anderem auch die Vergütung betreffend. „Das ist auch ein Kritikpunkt von uns Krankenhäusern an dem derzeitigen Krankenhausreformvorschlag. Die Reform behandelt wieder nur das Krankenhaus und löst nicht die Gesundheitsversorgung in einer Region. Gerade in ländlichen Gebieten ist diese Verzahnung ambulant/stationär jedoch das größte Problem“, berichtet der Sana-Vorstand.

Wir stoßen immer wieder an die Grenzen der Finanzierung.

Sana hat in diesem Zusammenhang auch schon Ideen entwickelt und mehrere Projekte, etwa in der Uckermark und im Bayerischen Wald, ins Leben gerufen. Im 130 000 Einwohner zählenden Landkreis Cham wurden aus drei Krankenhäusern ein Haus, das auf Geriatrie spezialisiert ist, ein Gesundheitscampus mit einem starken ambulanten Angebot, und das Krankenhaus in Cham wurde ausgebaut. In Templin wurde an einem Ort ambulant und stationär zusammengeführt – auch mit einer Anschubfinanzierung für die Vergütung.

„Das Projekt war total erfolgreich, wir haben die Krankenhausfälle um 20 Prozent reduziert. Es gab eine Anlaufstelle für die Bevölkerung, es wurden mehr ambulante Leistungen erbracht. Am Ende fehlte aber nach dem Auslaufen des Investitionsfonds die Finanzierung, und jetzt ist das Modell auseinandergebrochen“, berichtet Schick aus den Erfahrungen seines Unternehmens. „Wir stoßen immer wieder an die Grenzen der Finanzierung, sprich ambulant/ stationär, Kassenärztliche Vereinigung (KV) und Krankenhaus“, bringt er das Problem auf den Punkt.

Dabei sei gerade auf dem Land die Not so groß. Das fördere die Kreativität, ist sich Schick sicher. In den ländlichen Regionen seien die KVen daher bereit, viele Wege mitzugehen – auch „Hilfskrücken wie einen KV-Sitz am Krankenhaus“. „Es fehlt am Ende jedoch an einer klaren Finanzierungsregelung“, sagt er.

KIS oder kein KIS – das ist die Frage

Der Druck im System ist mittlerweile so hoch, dass Schick optimistisch ist, dass sich hier in den nächsten Jahren noch einiges tun wird, weil es muss – auch in Sachen Digitalisierung und Bürokratieabbau. „Da helfen natürlich auch Gesetzesinitiativen wie das Digital-Gesetz oder das GDNG. Jedoch mahlen auch diese Mühlen langsam, und wir werden die letzten 20 Jahre nicht bis nächstes Jahr aufholen. Am Ende fehlt es – sowohl im ambulanten wie im stationären Sektor – an Finanzierungsmodellen“, gibt er auch bezüglich der Digitalisierung zu bedenken.

Denn diese gibt es nicht zum Nulltarif, weder bei der Einführung, noch im dauerhaften Betrieb. Dazu existieren diverse Vorschläge wie beispielsweise der Digitalzuschlag. „Hier möchte ich an die Kraft der Selbstverwaltung glauben, dass an der Stelle auch eine Lösung gefunden wird“, führt er weiter aus. Doch oftmals fehle es noch an der Basisinfrastruktur, sprich der Vernetzungsfähigkeit von Systemen.

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Und genau da sieht Sana den Knackpunkt. Egal, ob Entlassmanagement oder neues Patientendatenmanagementsystem – sie alle müssen an das KIS angebunden werden, unter anderem um abrechnen zu können. Hier hat sich Sana auf einen eigenen Transformations-Weg gemacht, der viele Prozesse standardisieren und damit eine konzernintern homogenere IT-Landschaft herstellen will.

Was andere Branchen bereits in den vergangenen Jahrzehnten vorgemacht haben, hält nun – langsam – auch in der Gesundheitsbranche Einzug. „Unsere Plattform ist ein eigenes Ökosystem, wo wir mit einer Schnittstelle von außen alle an uns anschließen und miteinander vernetzen können und auch unabhängiger von externen Anbietern werden“, erklärt Schick das große IT-Projekt. Es werde erst einmal im stationären Bereich gestartet und wird derzeit mit drei Pilothäusern im Konzern getestet. „Wenn das funktioniert, schließen wir die ambulanten Versorger ebenfalls an“, erklärt Schick.

Plattformlösung außerhalb des KIS

Um ambulante und stationäre Versorgungsbereiche stärker miteinander zu verzahnen, baut Sana ein neues intersektorales Managementsystem auf – anfänglich bei Integration bestehender KIS, um sie perspektivisch zu ersetzen. Die Sana Kliniken arbeiten derzeit an ihren mehr als 40 Standorten noch mit acht verschiedenen KIS. „Da es momentan kein Produkt auf dem Markt gibt, das unsere Anforderungen abbildet und die unterschiedlichen KIS harmonisiert, haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen. Das ist das größte Projekt in der fast 50-jährigen Geschichte von Sana“, erklärt Vorstandsmitglied Dr. Jens Schick.

Ab 2025 soll das „Sana intersektorale Managementsystem“ – SIMS – auf alle Kliniken ausgerollt werden. Es basiert auf einer zentralen Plattform. Diese dockt in einem ersten Schritt an die bestehende Lösungen an, über die weiterhin die Abrechnung laufen wird. Die Plattform wird dann Schritt für Schritt um eigene Module für medizinische und pflegerische Dokumentation und Patientenabrechnung sowie im nächsten Step für den ambulanten Sektor erweitert.

Die Investitionen im zweistelligen Millionen-Volumen werden sich jedoch rechnen, ist sich Sana sicher. Denn Ärzte und Pflegepersonal werden dauerhaft von Dokumentationsaufwand befreit, es wird mehr Zeit für den Patienten geschaffen, und die Verzahnung der beiden Sektoren wäre zukunftsfähig gelöst.

Exkurs: Was auf die Pflege zukommt

Für das Funktionieren der ePA ist es wichtig, dass alle Einrichtungen an die TI angeschlossen sind und ein elektronischer Heilberufeausweis (eHBA) für die Pflegefachpersonen in den Einrichtungen vorliegt. Pflegefachpersonen, die in Krankenhäusern, Reha-Kliniken oder Arztpraxen arbeiten, müssen nichts tun. „Dort organisieren die autorisierten Personen, die Ärzte, den Zugriff für die anderen Beschäftigten“, sagt Peter Tackenberg, stellvertretender Geschäftsführer des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) in Berlin.

Alle anderen Einrichtungen können den eHBA über das elektronische Gesundheitsberuferegister (eGBR) bei der Bezirksregierung Münster beantragen. Die Leserechte werden über die Institutionskennung funktionieren. Da gesetzlich vorgesehen war, den ambulanten Bereich bereits bis Mitte 2024 an die TI anzubinden, hatten sich schon viele ambulante Einrichtungen darauf eingestellt und vorgearbeitet.

Eine Motivation der Träger ist jetzt ungleich schwerer.

„Mit der jüngsten Gesetzesänderung müssen alle – auch die stationären Einrichtungen – bis Juni 2025 angebunden sein. Der ambulante Sektor hat hier einen Vorsprung, denn zumindest in Baden-Württemberg wurden etwa sechs bis sieben Prozent der eHBA bereits beantragt, und auch Hardware wurde schon vielerorts angeschafft“, weiß Gabriele Hönes, Abteilungsleitung Gesundheit, Alter und Pflege der Diakonie Württemberg. „Wir als Diakonie Württemberg haben mit der Diakonie Baden zusammen bereits acht Fachveranstaltungen zur Telematikinfrastruktur angeboten. Wir waren bereits auf einem sehr guten Weg. Eine Motivation der Träger ist jetzt ungleich schwerer“, erklärt die Pflegewissenschaftlerin.

Durch die gesetzliche Änderung werde nun der Schwung herausgenommen, die TI in den ambulanten Diensten weiter voranzutreiben. Zudem gibt es die Befürchtung und berechtigte Sorge, dass die bereits angeschaffte Hardware bis 2025 veraltet ist und die Träger nach dem Auslaufen der Kostenübernahmevereinbarung die Kosten für die Anbindung nur rückwirkend refinanziert bekommen.

„Bei dem Thema Digitalisierung – gerade mit Blick auf die Gematik und die TI – merkt man, dass die digitale Anbindung und die dahinterliegenden Prozesse nicht gut durchdacht sind“, führt Hönes weiter aus und kritisiert die Umsetzung. So ist beispielsweise noch nicht geklärt, wie die ambulante Pflegefachperson Zugriff auf die ePA erhält, wenn es nur einen eHBA pro Einrichtung gibt. Und auch die Frage, wie die Authentifizierung sichergestellt wird, ist noch offen. Es gibt also nicht nur im stationären Setting noch zahlreiche ungeklärte Fragen.

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