Künstliche Intelligenz benötigt enorme Rechenleistung – und immer mehr Energie. Das betrifft auch das Gesundheitswesen, denn der KI‑Einsatz in Kliniken hängt von leistungsfähigen Rechenzentren ab. Bisher wird dieser Zusammenhang kaum thematisiert.
Sicher entscheiden unter Zeitdruck: Mit „Thieme AI“ direkt im KIS von Dedalus erhalten Ärztinnen und Ärzte leitlinienbasierte Antworten aus geprüften Thieme-Inhalten – nahtlos im Versorgungsprozess, ohne Systemwechsel.
Wiener Bioinformatiker haben ein großes Sprachmodell entwickelt, mit dem Forscher in natürlicher Sprache chatten können. Sie verwenden das KI-System für die Auswertung riesiger Datenmengen aus der Einzelzellforschung.
Sie sollen Versorgungsdaten für die klinische Forschung nutzbar machen: Datenintegrationszentren, eingebettet in die Medizininformatik-Initiative sind föderative Strukturen mit zentralen und dezentralen Komponenten.
Die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz hat dazu geführt, dass Krankenhäuser zentrale Stellen für ihre KI-Kompetenzen schaffen. Anwendungen sollen so schneller in die Versorgung gebracht werden, wie Beispiele aus München und Berlin zeigen.
Das klassische KIS hat im Zuge der Digitalisierung ausgedient. Im Interview mit kma erklärt Farid Kanbari, Geschäftsführer von Polavis, wie Kliniken ihre KIS-Strategie neu ausrichten sollten, um für eine datengetriebene Medizin gewappnet zu sein.
Zeitenwende im St. Willibrord-Hospital: Das kleine Haus hat seine IT-Infrastruktur auf eine cloudbasierte Lösung umgestellt. Die Geschäftsführung bejubelt einen „Meilenstein“ und will schnell weitere Anwendungen folgen lassen.
TI-Messenger sollen die Kommunikation sicher und sektorenübergreifend digitalisieren. Doch wie weit sind die Lösungen tatsächlich und was leisten sie im Klinikalltag? kma hat zentrale Anbieter, Funktionen und Preismodelle unter die Lupe genommen.
Der Entwurf eines neuen Digitalgesetzes skizziert neue digitale Zugangswege zur Versorgung: Terminbuchung, Ersteinschätzung und E-Überweisungen über die ePA. Die Funktionen sollen die Nutzung attraktiver machen.
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Eine Studie zeigt, dass große Sprachmodelle CT-Befunde von Krebspatienten vereinfachen können. Die Betroffenen können die erstellten Texte schneller lesen und besser verstehen als das Original. Der Arzt muss nur noch sicherstellen, dass die Inhalte fehlerfrei sind.
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Das nahe Ende von SAP IS-H und i.s.h.med stellt eine große Herausforderung für viele Krankenhäuser dar. Die Suche nach einem Ersatz ist oft mit einer strategischen Neuausrichtung verbunden, die gut überlegt sein will. Hinzu kommen Zeit- und Kostendruck.
Wie bei medizinischen Fragen setzt Median jetzt auch für seine KI-Strategie auf ein interdisziplinäres Gremium. Das neu etablierte AI Project Board soll Anwendungen systematisch bewerten und priorisieren, sagt CEO Prof. Marc Baenkler.
Daten in Silos, fehlende Vernetzung, mangelhafte Kodierung: Was das für Krankenhäuser wirtschaftlich bedeutet und wie ein Clinical Data Repository gegensteuern kann, erklärt Dr. André Sander von ID Berlin im kma Podcast.
Noch sind die Auftragsbücher gut gefüllt, doch viele Kliniken halten sich bei KIS-Ausschreibungen zurück – und prüfen, welches System das Zeug für die Zukunft hat. Klar ist: Das klassische Stand-Alone-KIS wird zum Auslaufmodell.
Die Schweizer Insel Gruppe nutzt seit 2024 die amerikanische KIS-Lösung Epic. kma sprach mit dem Ärztlichen Direktor Prof. Martin Fiedler und dem Innovationschef Pascal Schär über die problemlose Einführung, Vor- und Nachteile des Systems – und warum manche Ärzte Epic zu Beginn nicht mögen.