Die elektronische Patientenakte geht nach einer Pilotphase jetzt für alle an den Start. Ab dem 29. April kann die ePA bundesweit genutzt werden. Eine Funktion schätzen Ärzte offenbar besonders.
Die aggressive Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump sorgt im deutschen Health-IT-Markt für Unruhe. Offenbar äußern immer mehr Klinikträger Bedenken gegen amerikanische Cloudanbieter, so mehrere IT-Vorstände gegenüber kma auf der DMEA. Davon profitiert der deutsche Cloudanbieter Schwarz Digits.
Die DMEA hat gestern ihre Pforten geöffnet. Es scheint, als könnte Europas Leitmesse für Digital Health erneut Rekorde erzielen: 20 000 Besucher am ersten Tag, 900 Aussteller und fast 500 Speaker sind in diesem Jahr am Start.
Einen konkreten Starttermin für den bundesweiten Roll-out der ePA wird es offensichtlich nicht geben. Dafür kündigt der Bundesgesundheitsminister für „in den kommenden Wochen“ eine „Hochlaufphase“ an. Die Kritik folgte prompt.
In Berlin startet am 8. April Europas größte Messe in Sachen Gesundheits-IT. An drei Tagen dreht sich alles um digitale Innovationen. Zu den thematischen Schwerpunkten zählen KI und die ePA im Versorgungsalltag.
Was in Bayern schon läuft, soll nun bundesweit Fahrt aufnehmen: Bis zum Jahresende bekommen 20 Krankenhausträger ein gemeinsames Patientenportal. Die Genossenschaft Klinik IT koordiniert das Projekt, das am Ende sogar 150 Häuser vernetzen könnte.
Die Abkündigung von SAP IS-H und damit verbunden das Aus für das KIS i.s.h.med, beschert den deutschen Herstellern gut gefüllte Auftragsbücher. Goldene Chancen für ausländische Anbieter, um den deutschen Markt zu erobern.
Der US-IT-Riese Intel und die Charité wollen gemeinsam Gesundheitsdaten effektiver nutzen. Mithilfe von künstlicher Intelligenz soll eine digitale Umgebung für Datenanwendungen entstehen. Erstes Projekt ist ein Chatbot, der bis Herbst als Pilot vorliegen soll.
Die Turbulenzen um die IS-H-Ablösung nehmen kein Ende. Nun übt die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe Kritik am aktuellen Vorgehen großer KIS-Hersteller. Diese würden Ersatzlösungen anbieten, die neue Abhängigkeiten schaffen – ein „herber Schlag“.
Klinische Studien sollen künftig mit einem neuen Dokumentationssystem noch sicherer durchgeführt werden können. Dahinter stehen die Telekom und Boehringer Ingelheim, die ihre Lösung jetzt stetig weiterentwickeln wollen.
Generative KI fasst Patientenakten zusammen und verfasst klinische Notizen. Sie kann auch personalisierte Pflegepläne erstellen, was den Aufwand in einem Pilotprojekt deutlich senkte. Die wichtigsten Einsatzmöglichkeiten im Überblick.
Baden-Württemberg erwartet viel von seiner Gesundheitscloud Medi:cus. Ein erster Dienst läuft schon, und bald sollen erste Kliniken an die Plattform angeschlossen werden. Auch ein Termin für den Regelbetrieb steht.
Patientendaten austauschen, Kliniken und Arztpraxen vernetzen, sicher und ohne Zeitverzug – dazu plant die Initiative „Health Harbor Hamburg“ ein stadtweites Netzwerk. Jetzt wurde die zentrale Infrastruktur dafür in Auftrag gegeben.
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In den Asklepios Kliniken übernimmt jetzt die KI das Telefon: Mit intelligenten Assistenten sparen die Kliniken so viele Stunden Anrufzeit und entlasten ihr Personal. KI in Patientenportalen kann aber noch viel mehr.
Die Teleradiologie ist ein zentraler Bestandteil der modernen Medizin – und Pionierfeld für den Einsatz von KI-basierten Systemen. Welche Besonderheiten hier gelten und welche haftungsrechtlichen Fragen sich hier in Zukunft stellen, soll im folgenden Beitrag aufgezeigt werden.