
Zwei Konzerne, ein Ziel: SAP und Fresenius wollen gemeinsam digitale Gesundheitsversorgung beschleunigen. Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft solle eine Plattform aufgebaut werden, die vernetzte und datengetriebene Gesundheitsprozesse ermöglicht, teilte Fresenius in Bad Homburg mit. Bei dem Projekt planten die beiden Dax-Konzerne, mittelfristig einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag zu investieren. Die Zusammenarbeit soll in verschiedenen Formen umgesetzt werden, dazu gehören Start-ups, Scale-ups und gemeinsame Entwicklungen.
Gemeinsam mit SAP können wir eine souveräne europäische Lösung ermöglichen, die im aktuellen Weltgeschehen so wichtig ist.
„Wir machen Daten und KI zu alltäglichen Begleitern, die für Ärzte und Krankenhausteams sicher, einfach und skalierbar sind“, sagte Fresenius-Chef Michael Sen. Damit schaffe man mehr Raum für die Versorgung von Patientinnen und Patienten. Gemeinsam mit SAP könne man eine europäische Lösung ermöglichen, die angesichts der aktuellen Lage besonders wichtig wäre.
Schon heute kann KI Ärzten helfen, Krankheiten zu erkennen und die richtigen Entscheidungen zu treffen, etwa bei bildgebenden Verfahren bei Radiologen. Im Gesundheitskonzern Fresenius soll das Krankenhauspersonal KI-gestützt bessere Entscheidung bei der Diagnostik treffen. Auch könnten Abläufe beschleunigen werden. Die finale Entscheidung über Behandlungen liege aber immer bei den Ärzten, hieß es.
Mit der Technologie von SAP sowie der Gesundheitsexpertise von Fresenius wollen wir die Grundlage für eine souveräne, interoperable Gesundheitsplattform für Fresenius weltweit schaffen.
Mit der Technologie von SAP und der Expertise von Fresenius wolle man die Grundlage für eine souveräne Gesundheitsplattform für Fresenius weltweit schaffen, sagte Christian Klein, CEO und Mitglied des Vorstands von SAP. „Damit wollen wir gemeinsam neue Maßstäbe für Datenhoheit, Sicherheit und Innovation im Gesundheitswesen setzen.“
Ziel ist demnach ein offenes, integriertes und datenbasiertes digitales Gesundheitsökosystem, das Kliniken und medizinischen Einrichtungen den sicheren Einsatz von KI ermöglicht. Auch die nahtlose Anbindung von Krankenhausinformationssystemen (KIS), elektronischen Patientenakten und weiteren medizinischen Anwendungen soll durch Schnittstellen auf Basis offener Industriestandards wie HL7 FHIR möglich sein. Grundlage für die Plattform bilden SAP-Technologien und Produkte wie Business Suite, Business Data Cloud, Business Technology Platform und Business AI.







Derzeit sind noch keine Kommentare vorhanden. Schreiben Sie den ersten Kommentar!
Jetzt einloggen