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Klinikum und Herz-Jesu-KrankenhausKommunal und katholisch – das MVZ-Modell à la Fulda

Als neue Allianz für die Region Osthessen gründen das Klinikum Fulda und das Herz-Jesu-Krankenhaus eine gemeinsame MVZ-Tochter. Sie startet mit zwei Arztsitzen in Flieden und stößt offenbar auf größeres Interesse.

MVZ-Gründung in Fulda
Stadt Fulda
Ziehen an einem Strang (v.l.): Frederik Schmitt (Erster Kreisbeigeordneter), Michael Wilhelm, Thomas Menzel (beide Vorstand Klinikum Fulda), Michael Sammet (Geschäftsführer Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda) und Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld.

Über Trägergrenzen hinweg tun sich das kommunale Klinikum Fulda und das zur katholischen Vinzenz Gruppe Fulda gehörende Herz-Jesu-Krankenhaus bei der hausärztlichen Versorgung zusammen. Als gemeinsame Tochter gründen sie ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) für die Region Osthessen. 

Die neue Gesellschaft hat die Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH, an der das Klinikum Fulda und das Herz-Jesu-Krankenhaus als Gesellschafter jeweils 50 Prozent halten. 

Mit dem Schritt werde den Herausforderungen des demografischen Wandels, dem drohenden Fachkräftemangel und dem altersbedingten Rückgang niedergelassener Arztpraxen im Landkreis und in der Stadt Fulda begegnet, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Sofern keine andere Nachfolgeregelung gefunden werden könne, werde die neue Gesellschaft Zulassungen erwerben und führen.

Der Start erfolge durch zwei hausärztliche Sitze aus dem Landkreis Fulda (Flieden). Darüber hinaus lägen Interessenbekundungen von niedergelassenen Ärzten zur Übertragung ihrer Zulassung vor, so dass weitere hausärztliche Zulassungen integriert werden könnten.

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