Die Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz fordert von der Landesregierung, Interessen im Bundesrat durchzusetzen. Vielen Krankenhäuser drohe eine Insolvenz.
In Nordrhein-Westfalen könnten Kommunen künftig Kosten für Rettungsdienst-„Fehlfahrten“ an Bürger weitergeben. Hintergrund sind gescheiterte Vereinbarungen mit Krankenkassen. Was das für den nächsten Notruf bedeuten könnte.
Finanzielle Engpässe, Streit um Zahlungen, drohende Schließungen: Wie geht es für die Krankenhäuser in Zerbst und im Salzlandkreis weiter? Im Landtag wird emotional darüber diskutiert.
Innovative Projekte sollen die Vernetzung von ambulanter und stationärer Versorgung in Brandenburg stärken. Darunter: Telemedizin, erweiterte Pflegekompetenzen und Tageskliniken für Palliativpatienten. Das Land setzt sich für die Förderung dieser Modellversuche ein.
AOK-Chefin Dr. Carola Reimann kritisiert die Forderung der Länder allein über Ausnahmeregelungen bei der Zuteilung der Leistungsgruppen entscheiden zu dürfen. Auch die Deutsche Krebsgesellschaft stellt sich gegen das Aufweichen von Qualitätsstandards.
SpiFa und BDI kritisieren die geplante Streichung der Leistungsgruppe „Infektiologie“ im KHAG scharf. Sie warnen vor einem Rückschritt in der Versorgungssicherheit und fordern den Bundestag zum Umdenken auf.
Hessen fördert mit 950 Millionen Euro die Kliniktransformation im Land. Die Hessische Krankenhausgesellschaft begrüßt den Schritt, kritisiert jedoch die Förderung der Universitätsklinik Frankfurt scharf.
Die Regeln: unklar. Das Personal: fehlt. Und dann wird noch Geld gestrichen. Für die Krankenhausplanung in Rheinland-Pfalz sind zu viele Fragen offen, kritisiert Minister Clemens Hoch. Der Regierungswechsel im Bund habe vieles schwieriger gemacht.
Der Bundestag hat am 6. November das angekündigte Sparkpaket zur Entlastung der Gesetzlichen Krankenversicherungen beschlossen. Zum Leid der Kliniken – die die Kürzungen vor allem betrifft. Kritik von Opposition und Kassen bleibt laut.
Das BMG hat die Ressortabstimmung zum Gesetzentwurf zur Notfallreform gestartet. Vor allem digitale Vernetzung soll überfüllte Kliniken entlasten. Ein dreistelliger Millionenbetrag dafür kommt aus dem Sondervermögen.
Der Krankenhausplanungsausschuss hat die Fortschreibung des Krankenhausplans für Niedersachsen beschlossen und beantragt 445 Millionen Euro aus dem Transformationsfonds. Auch die Reformpläne des Bundes standen auf der Agenda.
Die Grünen werfen der Koalition vor, ihr Pflegegesetz unzureichend umzusetzen. Pflegekräfte sollen zwar mehr Befugnisse erhalten, doch echte Entlastung bleibt aus – Bürokratie und eingeschränkte Kompetenzen prägen weiter den Alltag.
Deutschlands Krankenhäuser stehen vor dem finanziellen Kollaps: Der jüngste Kabinettbeschluss mit der 1,8 Milliarden Euro-Kürzung verschärft die Lage dramatisch. Ein Kommentar von Georg Baum, Vorsitzender des Aufsichtsrates der DRK Kliniken Berlin.
Eine neu gegründete Initiative aus zehn freigemeinnützigen Kliniken in Köln fordern eine gerechtere Finanzierung. Obwohl sie über die Hälfte der Versorgung leisten, erhalten sie keine finanzielle Unterstützung der Stadt.
Investitionen in Milliardenhöhe sind nötig, um die Krisenresilienz deutscher Krankenhäuser deutlich zu stärken, das zeigt eine neue DKG-Studie. Besonders in den Bereichen Cybersecurity, Personal und der Lagerhaltung medizinischer Vorräte.