Zahlreiche Kliniken sind in Finanznöten, auch Insolvenzen gab es schon. In solchen Zeiten in die Infrastruktur zu investieren, ist nicht einfach. Wie das Land dabei unterstützt.
Die sächsischen Krankenhäuser stehen vor einem Milliarden-Investment. Probleme in der Versorgungen sind dennoch nicht ausgeräumt. In der ambulanten Versorgung fehlen weiter Mediziner.
Die Gewerkschaften wollen zum wiederholten Mal Warnstreiks in den Unikliniken in Rostock und Greifswald durchführen. Dagegen gehen beide Häuser nun rechtlich vor.
Rettungsdienst-Einsätze ohne Patiententransport sorgen in Brandenburg weiter für Streit. Nun haben sich die Krankenkassen vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg durchgesetzt, was Folgen für weitere Rettungsdienstträger haben könnte.
Das Bundesverwaltungsgericht stellt klar, dass selektive Finanzhilfen zugunsten kommunaler Krankenhäuser womöglich eine verfassungswidrige Ungleichbehandlung zulasten freigemeinnütziger und privater Träger darstellen. Ein Kommentar von Dr. Christian Rybak.
Eine große Reform soll Patientinnen und Patienten gezielter zu Fachärzten und Fachärztinnen lotsen. Die Bundesregierung stößt den Prozess nun an. Davon soll auch die überlastete Notfallversorgung profitieren.
Gute Nachricht für Patienten: Nach längerem Streit gibt es eine Einigung über die Vergütung von Krankenfahrten zwischen der AOK Nordost und Fahrdiensten. Was heißt das für Patienten?
Über 7000 Beschäftigte an Unikliniken in Mecklenburg-Vorpommern müssen länger arbeiten als viele ihrer Kollegen in anderen Bundesländern. Die Gewerkschaft Verdi appelliert an die Landesregierung.
Nach Berichten über gescheiterte Vergütungsverhandlungen ordnet Gesundheitsministerin Britta Müller eine Prüfung an: Krankenkassen sollen nachweisen, dass Krankenfahrten in Brandenburg gesichert und Versicherte nicht benachteiligt werden.
Die Kliniken in Schleswig-Holstein stecken weiter tief in der Krise: Trotz Hilfen rutschen viele in die roten Zahlen. 2026 drohen neue Belastungen – die Krankenhausgesellschaft warnt vor Insolvenzen und fordert dringend Reformen.
2026 wird für die Kliniken zum Schicksalsjahr, warnt die DKG. Der Dachverband erwartet klare politische Entscheidungen, um einen Reformstau zu verhindern. Das sind die Forderungen der DKG an die Gesundheitspolitik.
Es klingt nach guten Nachrichten: Die chronisch unterfinanzierten Krankenhäuser in Thüringen bekommen mehr Geld für Behandlungen. Aber so richtig zufrieden ist damit niemand.
Rheinland-Pfalz fühlt sich gut vorbereitet, doch Streit um Klinik-Leistungen und die Angst vor Insolvenzen werfen Schatten auf den Zeitplan der Reform. Trotz offener Fragen will das Land den Prozess entschlossen vorantreiben.