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Investitionsprogramm 2026Fast 150 Millionen Euro für Kliniken in Rheinland-Pfalz

Zahlreiche Kliniken sind in Finanznöten, auch Insolvenzen gab es schon. In solchen Zeiten in die Infrastruktur zu investieren, ist nicht einfach. Wie das Land dabei unterstützt.

Ein Holzklotz mit der Aufschrift Fördermittel. Daneben liegen Würfel mit den Symbolen i (für Information), Zahnrädchen, ein Kopf mit einem Ausrufezeichen und ein Daumen-hoch.
magele-picture/stock.adobe.com
Symbolfoto

Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt Krankenhäuser im Land in diesem Jahr mit etwas mehr Geld. Insgesamt gebe es eine Förderung in Höhe von 148,5 Millionen Euro, teilte das Gesundheitsministerium in Mainz mit. 

80,5 Millionen fließen für bauliche Investitionen, 68 Millionen Euro gibt es als Pauschalförderung in zwei Raten. Im Vorjahr waren es laut dem Ministerium 145,5 Millionen Euro gewesen. 

„Wir investieren konsequent in eine leistungsfähige Krankenhauslandschaft in Rheinland-Pfalz – in moderne Infrastruktur, in Gesundheit, in den Fachkräftenachwuchs und in nachhaltige Gebäude“, sagt Gesundheitsminister Clemens Hoch bei der Vorstellung des Krankenhausinvestitionsprogramms 2026.

Weiteres Geld kann den Angaben zufolge später hinzukommen, etwa aus dem Sondervermögen des Bundes, das das Land Rheinland-Pfalz mit Landesmitteln aufstockt. Hier seien über zwölf Jahre 133,7 Millionen Euro vorgesehen für Investitionen in Krankenhäuser etwa für Klima- und Hitzeschutz, energetische Sanierungen oder erste Ausstattungen für die geplanten Regiokliniken. 

Über den Transformationsfonds können bereits in diesem Jahr, heißt es vom Land, weitere rund 229 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden, sobald die gesetzlichen Rahmenbedingungen durch den Bund festgelegt wurden.

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Mehrere Schwerpunkte 

Die 80,5 Millionen Euro aus dem Krankenhausinvestitionsprogramm des Landes verteilen sich in diesem Jahr auf 48 Klinikstandorte und 61 einzelne Maßnahmen. 

Ein großes Projekt, das unterstützt wird, ist etwa der Neubau des Marienhaus Klinikums Hetzelstift in Neustadt an der Weinstraße. Neben Neu- und Umbauten wird diesmal Geld für Investitionen unter anderem in die psychiatrische Versorgung, in Pflegebereiche mit Intensivstationen oder in OP-Abteilungen gegeben.

2026 gebe es sieben Förderschwerpunkte, umfangreiche Neu- und Anbauten, die Psychiatrie, die Funktionsbereiche, die Förderung der Ausbildungsstätten, Erweiterung von OP-Abteilungen, die Pflegebereiche mit Intensivstationen und die Förderung von energetischen Maßnahmen. Auch für die Baupreissteigerungen, die auf Basis der individuellen Fördervereinbarungen im Rahmen der Festbetragsfinanzierung gefördert werden, sind Mittel in Höhe von rund 3,9 Millionen Euro vorgesehen.

Der größte Teil der Fördermittel werde für umfangreiche Neu- bzw. Anbaumaßnahmen zur Verfügung gestellt. Dafür veranschlagt die Landesregierung insgesamt 24 Millionen Euro.

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