Die Debatte über mehr Eigenbeteiligung der Patienten wird lauter. DKG-Chef Dr. Gerald Gaß etwa will die Zuzahlungen für Krankenhausaufenthalte verdoppeln. Dr. Andreas Gassen von der KBV fordert eine „Kontaktgebühr“ bei Praxisbesuchen.
80 Milliarden Euro fehlen Deutschlands Kliniken für Investitionen. Der Transformationsfonds greift zu kurz, die duale Finanzierung wankt. Wie lässt sich diese Finanzierungslücke schließen? Welche unterschiedlichen Strategien haben private und öffentliche Träger?
Bundesrat und Bundestag einigen sich auf eine Ausgabenbremse für Kliniken: Der Vergütungsanstieg wird 2026 gedeckelt, um Krankenkassenbeiträge zu stabilisieren. Einsparungen von bis zu 1,8 Milliarden Euro sollen den Druck auf Beitragszahler mindern.
Berlins Haushalt beteiligt sich doch mehr am bundesweiten Transformationsfonds als geplant: 600 Millionen Euro fließen über die kommenden zehn Jahre in Umbau und Modernisierung von Kliniken. Verbände wie die BKG atmen auf.
Die bundesweite Krankenhausreform muss auch in Hessen umgesetzt werden. Gesundheitsministerin Stolz stellt dazu den neuen Krankenhausplan vor. Was steckt in dem 260 Seiten starken Papier?
„Wir müssen unsere Krankenhäuser vor Luftangriffen schützen“, mahnt Gesundheitsminister Philippi. Zur nächsten GMK hat er deshalb die Nato eingeladen – und schlägt erste Lösungen vor.
Der Weg für das Sparpaket ist geebnet, ein Kompromiss gefunden: Krankenhäuser sparen 2026, die Basis wird später künstlich erhöht. Kritiker sprechen von einem „Totalschaden“ und warnen vor noch größeren Finanzlöchern.
Wer zahlt, wenn ein Rettungswagen im Einsatz ist, der Patient aber letztlich nicht im Krankenhaus landet? Die Krankenkasse, die Kommune, der Patient? In dem Streitfall zeichnet sich eine Lösung ab.
Ging während der Coronapandemie alles mit rechten Dingen zu, als der damalige CDU-Gesundheitsminister einen Kollaps verhindern wollte? Im Bundestag prallen die Ansichten aufeinander.
Brandenburgs Kliniken stehen finanziell unter erheblichem Druck. Die Krankenhausreform soll Entlastung bringen, doch nach Ansicht der Landesregierung sind weitere Anpassungen nötig – insbesondere am geplanten Sparpaket des Bundes.
Der MD Nord startet Leistungsgruppenprüfungen an über 100 Kliniken in Hamburg und Schleswig-Holstein. Bis Juli sollen über 1500 Prüfungen erfolgen. Für Hamburgs Gesundheitssenatorin Schlotzhauer ein wichtiger Meilenstein.
Die befürchtete Pleitewelle ist bisher ausgeblieben. Dennoch droht Bayerns Kliniken 2027 trotz Investitionen und Nachzahlungen die schwierigste Finanzlage. Warum die BKG vor weiteren Standortschließungen und finanziellen Engpässen warnt.
Eine Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK zeigt: Rund 60 Prozent der stationären Krankenhausfälle könnten ambulant behandelt werden. Welche Leistungsgruppen sich besonders gut dafür eignen.
Das Spargesetz, das die Gesundheitsausgaben bremsen soll, steckt vorerst fest. Am 10. Dezember will der Koalitionsausschuss darüber beraten. Warum Nina Warken für „ein bisschen mehr Unaufgeregtheit“ wirbt, wenn nun Vorschläge vorgelegt würden.