Was wie normale Transportcontainer aussieht, entpuppt sich als CT oder Röntgenstation wie im Krankenhaus – nur mobil. Die Bundeswehr erhält für Diagnostik und Behandlung ihrer Soldaten Container, deren Grundfläche sich im Einsatz verdreifacht.
Im Klinikum Karlsruhe liefert ein neuer Computertomograf deutlich präzisere Aufnahmen und ist dabei doppelt so schnell wie bisher eingesetzte Geräte. Von der neuen Technik profitieren besonders Herzuntersuchungen.
Ein Projekt des Universitätsklinikums Freiburg mit Dedalus soll klären, wie Radiologen noch stärker von Künstlicher Intelligenz profitieren können. Es geht um klar strukturierte Befunde und bessere Arbeitsabläufe.
18 Monate Bauzeit, Kosten von rund zehn Millionen Euro und viele Vorteile für Patienten und Beschäftigte – das Klinikum Fulda hat Teil eins seiner neuen Radiologie eröffnet. Der zweite Bauabschnitt soll noch in diesem Jahr fertig werden.
Präzise und evidenzbasierte Antworten, generiert von einer Künstlichen Intelligenz – das kann medizinisches Fachpersonal künftig ganz legal als Medizinprodukt nutzen. Dahinter stecken mehrere Partner, unter anderem das Land Hessen.
Trotz eines Rückgangs der Mängelquote auf zwölf Prozent bleibt die Zahl der beanstandeten Röntgengeräte in Deutschland hoch. Besonders besorgniserregend ist, dass fast jeder fünfte Mangel als schwerwiegend eingestuft wird.
23 Partner wollen gemeinsam digitale Innovationen wie KI und XR für die Gesundheitsbranche vorantreiben. Dazu tun sie sich zu einem neuen Innovationsnetzwerk zusammen, das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert wird.
Die Fraunhofer-Einrichtung IMTE in Lübeck erhält 23,8 Millionen Euro Förderung vom Land Schleswig-Holstein. Die Landesregierung erhofft sich eine Stärkung des Medizinstandortes. Wofür die Gelder geplant sind.
Bis zu 12 Monate kann es dauern, wenn eine Klinik ihr Herzkatheterlabor erneuern will. Um diese Karenzzeit zu überbrücken, hat sich die Marienhaus Dienstleistungen GmbH eine mobile Variante zugelegt, die an Kliniken vermietet wird.
Der Medizintechnikkonzern Philips steht vor einer Sammelklage, der sich auch rund 20 000 Betroffene aus Deutschland angeschlossen haben. Grund sind die vor Jahren zurückgerufenen Beatmungsgeräte. Eine gerichtliche Verfügung war erfolglos.
Die TU Darmstadt will kleine Roboter für den Medizintransport im Körper entwickeln – um sicherzustellen, dass die Wirkstoffe wirklich auch am Krankheitsherd ankommen. Diese sollen, so der Plan, gezielt gesteuert werden können.
Die Geschäfte der deutschen Medizintechnik-Unternehmen treten auf der Stelle. Laut Bundesverband Medizintechnologie erwarten die Mitglieder im heimischen Markt für 2024 nur noch ein Umsatzplus von 1,2 Prozent. Viele setzen deshalb auf das Ausland.
Eine Art OP-Navigationsgerät könnte die Operateure bei der roboterassistierten Chirurgie bald besser zum Befund leiten. In einem neuen Forschungsprojekt entwickelt das UKSH dafür mit Partnern einen „digitalen Superzwilling“.
Patientinnen und Patienten an der Universitätsmedizin Magdeburg begegnen ab sofort auf Station dem humanoiden Roboter „Otto“. Er informiert über Behandlungen, beantwortet alltägliche Fragen und muntert auf.
Was Neurochirurgen des Uniklinikums Leipzig in die Apple-Zentrale nach Cupertino verschlug? Ein Software-Deal. Der Tech-Gigant hatte sie eingeladen – und die Entwickler haben nicht nur die neueste mit ihrem Prototyp bespielte Datenbrille mitgebracht.