Statt einzeln verpackt bekommen die Teams bei Helios in Krefeld das Material für Hüft- und Knie-OPs neuerdings in konfektionierten „Green-Packs“. Das von Beschäftigten entwickelte Modellprojekt reduziert den Plastikmüll um 80 Prozent.
Was bislang Spezialanbietern vorbehalten war, gehört bei Labor Berlin nun zur Routinediagnostik: die Massenspektrometrie. Die Tochter von Charité und Vivantes nutzt dafür ein vollautomatisiertes System – mit vielen Vorteilen.
Ein Anzug für Patienten mit neurologischen Erkrankungen: Spastiken werden reduziert, Schmerzen gelindert und er sorgt für natürlichere Bewegungen. Der Exopulse Suit von Ottobock ist seit Anfang des Jahres verfügbar.
Im KRH Klinikum Neustadt arbeitet nun ein selbstständiger Roboter in der Nachtschicht. Er übernimmt die Annahme und Diagnostik von Blutproben, um den Fachkräftemangel im Labor zu kompensieren. Eine Ausweitung seiner Arbeitszeit ist bereits geplant.
Was wie normale Transportcontainer aussieht, entpuppt sich als CT oder Röntgenstation wie im Krankenhaus – nur mobil. Die Bundeswehr erhält für Diagnostik und Behandlung ihrer Soldaten Container, deren Grundfläche sich im Einsatz verdreifacht.
Im Klinikum Karlsruhe liefert ein neuer Computertomograf deutlich präzisere Aufnahmen und ist dabei doppelt so schnell wie bisher eingesetzte Geräte. Von der neuen Technik profitieren besonders Herzuntersuchungen.
Ein Projekt des Universitätsklinikums Freiburg mit Dedalus soll klären, wie Radiologen noch stärker von Künstlicher Intelligenz profitieren können. Es geht um klar strukturierte Befunde und bessere Arbeitsabläufe.
18 Monate Bauzeit, Kosten von rund zehn Millionen Euro und viele Vorteile für Patienten und Beschäftigte – das Klinikum Fulda hat Teil eins seiner neuen Radiologie eröffnet. Der zweite Bauabschnitt soll noch in diesem Jahr fertig werden.
Präzise und evidenzbasierte Antworten, generiert von einer Künstlichen Intelligenz – das kann medizinisches Fachpersonal künftig ganz legal als Medizinprodukt nutzen. Dahinter stecken mehrere Partner, unter anderem das Land Hessen.
Trotz eines Rückgangs der Mängelquote auf zwölf Prozent bleibt die Zahl der beanstandeten Röntgengeräte in Deutschland hoch. Besonders besorgniserregend ist, dass fast jeder fünfte Mangel als schwerwiegend eingestuft wird.
23 Partner wollen gemeinsam digitale Innovationen wie KI und XR für die Gesundheitsbranche vorantreiben. Dazu tun sie sich zu einem neuen Innovationsnetzwerk zusammen, das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert wird.
Die Fraunhofer-Einrichtung IMTE in Lübeck erhält 23,8 Millionen Euro Förderung vom Land Schleswig-Holstein. Die Landesregierung erhofft sich eine Stärkung des Medizinstandortes. Wofür die Gelder geplant sind.
Bis zu 12 Monate kann es dauern, wenn eine Klinik ihr Herzkatheterlabor erneuern will. Um diese Karenzzeit zu überbrücken, hat sich die Marienhaus Dienstleistungen GmbH eine mobile Variante zugelegt, die an Kliniken vermietet wird.
Der Medizintechnikkonzern Philips steht vor einer Sammelklage, der sich auch rund 20 000 Betroffene aus Deutschland angeschlossen haben. Grund sind die vor Jahren zurückgerufenen Beatmungsgeräte. Eine gerichtliche Verfügung war erfolglos.
Die TU Darmstadt will kleine Roboter für den Medizintransport im Körper entwickeln – um sicherzustellen, dass die Wirkstoffe wirklich auch am Krankheitsherd ankommen. Diese sollen, so der Plan, gezielt gesteuert werden können.