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Gesundheits-AppApp Kata erhält Zertifizierung als Medizinprodukt

Die Gesundheits-App Kata erhält die CE Zertifizierung als Medizinprodukt, damit wird die Aufnahme in die Regelversorgung in Deutschland ermöglicht. Die Behandlungsqualität für schätzungsweise 8,9 Millionen respiratorische Patienten kann verbessert werden.

Gesundheits-App Kata
Gate

Gesundheits-App Kata

Das Startup VisionHealth des Garchinger Technologie- und Gründerzentrums (Gate) gibt die Zertifizierung der Gesundheits-App namens Kata als Medizinprodukt bekannt. Das ebnet der App den Weg zur Aufnahme in die Regelversorgung in Deutschland. Sie bietet hohe Einsparpotenziale für Krankenkassen und den Gesundheitssektor. Für Patienten wird dadurch eine neue Behandlungsqualität vorangetrieben.

Mit der europaweiten Zertifizierung zum Medizinprodukt ist für den deutschen Markt ein elementarer Schritt zur Aufnahme in die Regelversorgung laut dem neuen „Digitalen Versorgungsgesetz“ (DVG) gelungen. Als Entwicklungsspezialist für hochinnovative, digitale Gesundheitslösungen für Atemwegsindikationen ermöglicht VisionHealth in Deutschland damit den Weg zu einer neuen Behandlungsqualität für schätzungsweise 8,9 Millionen respiratorische Patienten. Sabine Häußermann, CEO der VisionHealth GmbH, betont: „Nun steht in Deutschland einer Zusammenarbeit mit Krankenkassen nichts mehr im Wege.“ Experten prognostizieren, dass mit der digitalen Therapieassistenz auch weltweit mehr als 250 Millionen chronisch lungenkranke Patienten Inhalatoren effektiver nutzen, die Behandlung verbessern und ihre Lebensqualität steigern können.

„Die Zertifizierung ist für uns ein klares Qualitätssiegel.“, so Häußermann. „Im rasant wachsenden Markt an Gesundheitsapps zählt Kata nun zu weniger als einem Prozent, die zum Medizinprodukt zertifiziert sind.“ Damit grenzt VisionHealth seine digitale Gesundheitslösung sehr stark von den sonst üblichen Lifestyle-Apps ab.

Die Gesundheitskosten für Asthma und COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease) beliefen sich im Jahr 2015 bereits weltweit auf 250 Milliarden Dollar, Tendenz steigend. Davon werden jährlich allein 164 Milliarden Dollar für die Folgen fehlerhafter Anwendung von Inhalatoren ausgegeben. „Studien beweisen, dass eine verbesserte Handhabung der Inhalationssysteme einen deutlich besseren Therapieerfolg ermöglicht.“, erklärt Philipp Kroneberg, COO von VisionHealth. „Bei Kata steht für uns stets das Patientenwohl an erster Stelle. Darüber hinaus entstehen erhebliche finanzielle Vorteile, die wir von VisionHealth Krankenkassen und dem gesamten Gesundheitssektor mit unserer digitalen Therapieförderung bieten. Einsparungen in Millionenhöhen sind zu erwarten.“

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