Sachsen

Asklepios begrüßt Vorstoß zur Digitalisierung

Sachsen stellt in den kommenden zwei Jahren zusätzlich rund 20 Millionen Euro für die Digitalisierung der Krankenhäuser im Bundesland bereit. Je nach Größe der Klinik stellt die Landesregierung jährlich zwischen 115 000 Euro und 345 000 Euro neben der bereits bestehenden Förderung bereit.

Foto: Pixabay

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Die Gelder stehen den Krankenhäusern für die Anschaffung von technischen Hilfsmitteln wie medizinisch nutzbaren Tablet-PCs und tragbaren Geräten zur digitalen Übermittlung von Diagnoseparametern aber auch für IT-Sicherheit zur Verfügung. Eine entsprechende Erweiterung einer Richtlinie zur Digitalisierung im Gesundheitswesen wurde nun vom Kabinett verabschiedet.

Mit der Novellierung dieser Richtlinie ebnet die Sächsische Staatsregierung den Weg für eine Ausweitung der Förderung von Krankenhäusern im Bereich der Digitalisierung. Neben der bereits bestehenden Projektförderung von fünf Millionen Euro pro Jahr stehen somit in den nächsten zwei Jahren jährlich zehn Millionen Euro für die digitale Ertüchtigung sächsischer Krankenhäuser zur Verfügung. Insgesamt stehen im laufenden Doppelhaushalt damit 30 Millionen Euro bereit.

"Wir begrüßen den Vorstoß der Landesregierung Sachsen ausdrücklich. Sachsen reiht sich damit in die Bundesländer Bayern und Berlin ein, die das Thema Digitalisierung im Gesundheitswesen weit oben auf ihre Agenda gesetzt haben und an landeseigenen Digitalisierungsstrategien arbeiten", so Kai Hankeln, Vorstandsvorsitzender der Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA. Asklepios selbst hatte sich in der vergangenen Woche für die Entwicklung und den Aufbau einer hamburgweiten gemeinsamen und einheitlichen Digitalisierungsinitiative im Gesundheitswesen unter der Führung der Stadt Hamburg ausgesprochen.

Digitale und prozessuale Vernetzung aller Leistungserbringer

"Unsere Vision ist es, alle Leistungserbringer von der Klinik über die Ärzte bis hin zum Patienten digital und prozessual zu vernetzen und eine gemeinsame Plattform für alle aufzubauen, um einen raschen, unkomplizierten und gleichzeitig sicheren Austausch von Patientendaten zu ermöglichen. Darüber werden wir in den kommenden Wochen mit der Stadt und Vertretern der Branche in Kontakt treten, um Details, gemeinsame Vorstellungen und gegenseitige Erwartungen zu erörtern", so Hankeln.

"Parallel werden wir die Digitalisierung unserer Häuser in der Fläche von Sylt bis zum Bodensee ebenfalls vorantreiben. Bezüglich unserer vier Akutkliniken in Sachsen werden wir die zusätzlichen Mittel des Landes nutzen, um Themen von der elektronischen Patientenakte über digitale und online basierte Therapieangebote, Online-Termin-Vergaben bis hin zur Verbesserung der IT-Sicherheit einzuführen und auszubauen", sagte Hankeln.

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