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Smarter Care

Die nächste Stufe der Digitalisierung meistern

Deutschland ist bei der Digitalisierung aufgewacht. Sind es die Initiativen der Bundesregierung, die gesetzlichen Auflagen oder die Erkenntnis, dass IT helfen kann, Hürden zu überwinden? Stefan Radatz, Geschäftsführer Cerner Deutschland, rät, auch in schwierigen Zeiten zu investieren.

Cerner Smart Care

Cerner

Cerner ermutigt Krankenhäuser immer wieder, sich auf die digitale Reise zu begeben. Wo sind die Krankenhäuser zwischenzeitlich angekommen?

Es hat tatsächlich so etwas wie ein „Digitalisierungsschub“ in der Krankenhauslandschaft begonnen. Viele Kliniken sind sich bewusst, dass die Grundlage für eine qualitativ hochwertige und gleichzeitig ökonomische Patientenversorgung darin liegt, Informationen in elektronischer Form zu sammeln und zugänglich zu machen. Das reicht aber nicht aus, um die Versorgung wirklich nachhaltig zu verbessern.

Wieso reicht es nicht aus?

Bisher erfolgt kaum eine elektronische Kommunikation zwischen Krankenhäusern oder mit den Akteuren in vor- und nachgelagerten Prozessen der Patientenversorgung. Die Telematikinfrastruktur ermöglicht aktuell einen Datenaustausch nur in einem sehr engen Rahmen und viele Pilotprojekte sind nicht weitergeführt worden, mit der Begründung, man müsse auf die Telematikinfrastruktur warten. Aus unserer Sicht ist aber für eine verbesserte Versorgung entscheidend, dass vorhandene Daten analysiert und daraus neue Informationen gewonnen werden können. Wir sprechen hier von „Smarter Care“, also einer intelligenten Nutzung von Daten zu Gunsten der Patienten. Eine wichtige Grundlage für die intelligente Nutzung besteht darin, dass Daten zwischen Systemen nicht nur ausgetauscht, sondern auch „verstanden“ werden können. Dies erfordert nicht nur den Einsatz standardisierter Formate, sondern auch die Verwendung einer über Systemgrenzen hinaus verständlichen und standardisierten Semantik. Um unseren Kunden Lösungen zu bieten, mit denen sie schon jetzt von den Vorteilen einer Standardisierung profitieren können, haben wir das Cerner Ecosystem gegründet. Ausgewählte Partner werden eng und möglichst konform zu internationalen Standards an unsere KIS-Lösungen angebunden. Dadurch können unsere Kunden mit geringem Aufwand, geringen Risiken und überschaubaren Kosten die ersten Schritte zu einer übergreifenden IT-Infrastruktur machen.

Können Sie konkrete Beispiele nennen?

Mit der Anwendung m.Doc sind die Patienten in der Lage, schon außerhalb der Klinik Daten für den späteren Behandlungsverlauf zu erfassen oder auch während bzw. nach der Behandlung ein persönliches Tagebuch zu führen. Durch unsere Einbindung ist der Arzt schon beim Erstkontakt informiert. Dann unsere Lösung für Infektionsprävention und Surveillance, die aus unterschiedlichen Informationsquellen Daten sammelt, die dazu beitragen, Infektionen oder eine Sepsis frühzeitig zu erkennen. Oder die Unterstützung des „digitalen Arbeitens“ im Routinebetrieb auf Station. Eine mobile Vitalwerterfassung auf Station in Zusammenarbeit mit unserem Partner Welch Allyn beispielsweise spart erheblich Zeit und vermeidet Fehler in der manuellen Übertragung in die Kurve.

Wo führt der Weg der Smarter Care hin?

Im ersten Schritt geht es darum, das medizinische Personal mit validen Informationen zu versorgen, von Routinearbeiten zu entlasten und vor allem den Patienten enger in die Behandlung einzubinden. Das Cerner Ecosystem ist im Grunde ein Abbild des Informationsflusses und der Informationsverarbeitung im Behandlungsprozess, der Versorgungsgrenzen überwindet und das medizinische Personal bei seiner Arbeit noch besser unterstützen soll – über die Grenzen des Krankenhauses hinweg. Und wenn der Weg unserer Kunden sie zur DMEA in Berlin führt, können sie live unsere Lösungen erleben und sehen, wie wir mit ihnen und unseren Partnern die Zukunft gestalten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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