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University Center for Digital HealthcareFrankfurt gründet Zentrum für digitale Gesundheitsversorgung

Das Universitätsklinikum Frankfurt und der Fachbereich Medizin der Goethe-Universität haben das University Center for Digital Healthcare (UCDHC) ins Leben gerufen. Dafür haben sich drei Einrichtungen der Frankfurter Universitätsmedizin in einem Zentrum zusammengeschlossen.

Universitätsklinikum Frankfurt
Universitätsklinikum Frankfurt

Der Eingang des Universitätsklinikums Frankfurt.

Eine datengesteuerte Gesundheitsversorgung ist Grundlage für eine sichere und personalisierte Patientenbetreuung. Um die bestmögliche Behandlung sicherzustellen, ist es erforderlich, dass Gesundheitsdaten zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar sind. Die Implementierung interner und externer Kommunikationsplattformen ermöglicht einen einheitlichen, aktuellen Informationsfluss und unterstützen so die Ärztinnen und Ärzte bei Ihren Entscheidungen.

Für eine patientenzentrierte Digitalisierungsstrategie hat die Universitätsmedizin Frankfurt nun das University Center for Digital Healthcare (UCDHC) gegründet. Hier sollen Expertisen zusammengeführt, Innovationen mitgestaltet und umgesetzt werden. „Im UCDHC nutzen wir die Schnittstellen und Kompetenzen dreier Einrichtungen der Universitätsmedizin Frankfurt: die Stabsstelle Medizinische Informationssysteme und Digitalisierung, das Dezernat Informations- und Kommunikationstechnologie und die Medical Informatics Group“, erklärt Prof. Jürgen Graf, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender am Universitätsklinikum Frankfurt.

Am 14. April 2021 haben die Leiter der drei beteiligten Einrichtungen, Dr. Michael von Wagner, Jens Schulze und Dr. Holger Storf, die Geschäftsordnung des UCDHC unterzeichnet.

Drei Schwerpunkte

Das UCDHC wurde als Zentrum mit drei Schwerpunkten gegründet: Planung und Umsetzung einer digitalen Strategie für die Universitätsmedizin Frankfurt, Initiativen und angewandte Projekte im Bereich der Medizinischen Informatik und die Aus- und Weiterbildung von IT-Personal in diesem Bereich. Das UCDHC verzahnt die Arbeit der Stabsstelle Medizinische Informationssysteme und Digitalisierung (ID) mit dem Dezernat Informations- und Kommunikationstechnologie (DICT) und der Medical Informatics Group (MIG). Jeweils zwei der tragenden Einrichtungen sind für einen Schwerpunkt verantwortlich.

„Wir werden in enger Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Universitätsklinikum Frankfurt lang-, mittel- und kurzfristige Ziele in der Erreichung der Digitalisierung der Krankenversorgung definieren“, so Dr. Michael von Wagner, Geschäftsführender Direktor des UCDHC und Leiter der Stabsstelle ID. Die Stabsstelle ID engagiert sich zusammen mit dem DICT im Schwerpunkt digitale Strategie.

Komplexe Algorithmen für die Gesundheitsversorgung
Die Etablierung der zweiten Säule, Initiativen und angewandte Projekte im Bereich der Medizinischen Informatik, verfolgt die Stabsstelle zusammen mit der Medical Informatics Group. Auch hier setzen die Verantwortlichen auf einen regelmäßigen Austausch, um Projekte zur Durchführung zu eruieren und Fördermöglichkeiten durch öffentliche und private Geldgeber auszuloten. „Spezifischen Herausforderungen in der klinischen Routine werden wir gezielt mit Projekten zur Entwicklung und Einführung von Methoden, Konzepten und Softwarelösungen begegnen“, erklärt Dr. Holger Storf, Leiter der MIG. In der Medizinischen Informatik werden Daten und Wissen in der Medizin systematisch erschlossen, verwaltet und bereitgestellt, um alle Akteure im Gesundheitswesen bei der bestmöglichen Krankenversorgung zu unterstützen. Anwendungsbeispiele sind rechnergestützte Dokumentationen im Rahmen von elektronischen Patientenakten, Kommunikationsplattformen für klinische Prozesse oder die systematische Aufbereitung von Bild- und Biosignalbefunden, mit denen diagnostische und therapeutische Entscheidungen unterstützt werden.

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