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Brandenburg

Krankenhäuser wollen Hilfe vom Land bei Digitalisierung

Die Brandenburger Landeskrankenhausgesellschaft will vom Land mehr Hilfe bei der Digitalisierung ihrer Häuser. Eine wesentliche Erhöhung der Investitionsmittel sei dafür erforderlich, teilte Geschäftsführer Jens-Uwe Schreck mit.

Ärzteteam

Foto: Fotolia (WavebreakmediaMicro)

Die Digitalisierung ist mit erheblichen Kosten verbunden.

Die Landesregierung hatte im ersten Halbjahr 2017 einen Zwischenbericht zum Stand der Digitalisierung im Land vorgelegt. Bis Ende 2018 soll der Bericht vollständig sein. Ziel ist es, viele Lebensbereiche durch Digitalisierung zu erleichtern. Neue Ansätze sollen etwa bei Mobilität, im digitalen Handel oder im Bildungsbereich erarbeitet werden.

Krankenhäuser könnten mit besserer Digitalisierung Prozesse optimieren, betonte Schreck. Das Personal werde dann von bürokratischen Pflichten entlastet, die Pflegenden und Ärzten nur Zeit stehlen würden. Einen solchen Kraftakt könnten die Häuser allein nicht bewältigen, betonte er.

Die Landeskrankenhausgesellschaft vereint 48 Krankenhäuser mit rund 16 000 Betten in Brandenburg. Jährlich werden rund eine halbe Million Menschen behandelt. 23 000 Mitarbeiter werden beschäftigt.

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