
Der Neubau entsteht im rückwärtigen Bereich des Klinikums, wo sich die derzeitige Infektionsstation in Containerbauweise befindet. Diese war eigentlich als Provisorium gedacht – „die provisorische Lösung hat 13 Jahre gehalten“, erinnerte Verbandsvorsteher Dr. Reinhold Wenzlaff. Der Neubau wird eine Bruttogesamtfläche von 5100 Quadratmetern haben. Mit 44 Patientenbetten werden die bisherigen Kapazitäten verdoppelt.
Die Station wird über einen eigenen Eingriffsraum sowie Überwachungsplätze verfügen. Es sind Schleusen für Material und Personal vorgesehen, zudem wird es eine eigene Rettungswagen-Zufahrt mit Schleuse geben. Die Vorbereitungen für den Bau laufen bereits, Mitte Februar beginnt der Abriss der Container. Mit der Fertigstellung des Neubaus wird Ende 2021 gerechnet.
„Den Neubau einer Infektionsstation zu fördern, hatten wir bereits in den Koalitionsvertrag aufgenommen und setzen dieses Ziel jetzt um“, erklärte Staatssekretär Badenhop. Das Klinikum Itzehoe übernehme mit dem Bau eine besondere Verantwortung. Es entstehe eine moderne Station mit höchsten Anforderungen, die „einen wichtigen Beitrag zur klinischen Versorgung von Infektionserkrankungen in Schleswig-Holstein leisten wird“. Denn im Bedarfsfall können die Ressourcen auch überregional zur Verfügung gestellt werden und so andere Kliniken im Land entlasten. „Neben der hohen fachlichen Expertise müssen dafür die räumlichen Voraussetzungen stimmen.“





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