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Klinikum Großhadern in MünchenÄrzte tricksten bei Organtransplantation

Bei mehr als 30 Patienten, denen im Klinikum Großhadern eine Spenderlunge transplantiert wurde, waren zuvor Daten aus der Patientenakte manipuliert worden, teilte der Ärztliche Direktor Karl-Walter Jauch mit. Doch das Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München sei nicht allein dafür verantwortlich.

Die Patienten seien allerdings vor ihrer Transplantation nicht im Klinikum Großhadern behandelt worden, sie hätten vielmehr in der Asklepios-Fachklinik in Gauting auf der Intensivstation gelegen und auf eine Spenderlunge gewartet, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Dort hätten Ärzte die Manipulationen von Patientendaten vorgenommen, um ihren Patienten bevorzugt zu einem Spenderorgan zu verhelfen. In Großhadern sei es dagegen nur bei drei Patienten zu kleineren Unregelmäßigkeiten beim Notieren von Daten gekommen. Die Ärzte in Gautingen hätten dagegen bewusst Angaben verändert oder Daten hinzugefügt, so die "SZ". Der Asklepios-Konzern bestätigte die Auffälligkeiten in der Dokumentation.

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