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NotlagentarifvertragAller-Weser-Klinik fordert erneut einen Gehaltsverzicht

Mit Gehaltseinbußen von fünf Prozent sollen die Mitarbeiter der Aller-Weser-Klinik jetzt erneut zur Rettung ihrer Arbeitsplätze beitragen.

Das berichtet der "Weser Kurier". Die Arbeitszeitverkürzung ohne Lohnausgleich soll über einen Notlagentarifvertrag auf 18 Monate befristet werden. Laut der Zeit beziffert Landrat Peter Bohlmann die Personalkosten der Krankenhäuser Verden und Achim auf rund 23 Millionen Euro im Jahr. Die fünfprozentige Lohnsummenkürzung würde rund 1,1 Millionen Euro bringen.

Die Gewerkschaften Verdi und Marburger Bund haben bereits Verhandlungsbereitschaft signalisiert. Im Rahmen des ersten Zukunftssicherungstarifvertrags haben die Mitarbeiter schon von 2008 bis Februar 2011 mit einem Einkommensverzicht von rund 2,4 Millionen Euro zur Rettung der Krankenhäuser beigetragen.

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