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GerüchteAmeos dementiert Spekulationen um Verkaufsabsichten

Die Zürcher Klinikgruppe Ameos soll Medienberichten zufolge verkauft werden. Zuerst hatte die internationale Nachrichtenagentur Reuters über entsprechende Pläne berichtet. Ameos dementiert die Verkaufsabsichten.

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Scaliger/stock.adobe.com

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Laut einem Bericht der Schweizer Handelszeitung soll US-Finanzinvestor Carlyle den Verkauf der Klinikkette Ameos in den nächsten Monaten beabsichtigen. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte zuvor über entsprechende Verkaufspläne berichtet, die in Finanzkreisen kursierten.

Insidern zufolge werde aktuell ein Bieterprozess vorbereitet. So soll sich Carlyle an die Investmentbanken JP Morgan und Macquarie gewendet haben, um den Verkauf zu organisieren. Nach Schätzungen in den Medien könnte der Verkauf von Ameos bis zu 1,3 Milliarden Euro einbringen. 

Die Ameos Gruppe dementierte die Verkaufsabsichten. Die Gerüchte seien falsch. Derzeit sei Ameos vielerorts „das Rückgrat bei der Bewältigung der Covid-19-Pandemie“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Aus diesem Grund sei aktuell die Einleitung eines Verkaufsprozesses, wie sie in den Medien behauptet werde „objektiv nicht durchführbar.“ Richtig sei hingegen, dass die Klinikgruppe für die Zeit nach der Pandemie eine Fremdkapital-Refinanzierung in Betracht ziehe, für die auch schon Vorbereitungen getroffen worden seien.

Seit Gründung im Jahr 2002 betreibt Ameos in Deutschland, Österreich und der Schweiz 96 Akutkliniken und psychiatrische Krankenhäuser. Carlyle war vor zehn Jahren bei der Klinikgruppe eingestiegen. 

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