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Bau eines neuen KlinikumsAOK prüft Finanzierung in Bremen

Die Bremer Krankenkassen blicken mit Skepsis auf die Finanzierung des Klinikums Mitte in Bremen.

Das meldet der "Weser Kurier". Das jetzige Modell basiert auf Kreditaufnahme durch den Klinikverbund Gesundheit Nord und einer Bürgschaft der Stadt. AOK-Vorstandschef Norbert Kaufhold kündigt an, dies juristisch überprüfen zu lassen.

Im "Weser Kurier" heißt es dazu: "Der AOK-Chef beruft sich auf das Krankenhausfinanzierungsgesetz, nachdem Kommune oder Land - sprich: der Steuerzahler - Neu- und Ausbau der Kliniken zu finanzieren haben. Im Fall des Klinikums Mitte aber, argumentiert Kaufhold, werde der Neubau durch Überschüsse aus dem Krankenhaus-Betrieb finanziert. Das aber hat Konsequenzen für die Schecks, die die Krankenkassen den Kliniken jährlich schicken. Die Rechnung ist kompliziert: Einmal im Jahr handeln Kassen und Krankenhäuser nämlich den sogenannten Landesbasisfallwert aus. Daraus werden dann die Kosten errechnet, die den Kliniken von den Kassen pro Patient erstattet werden.

Fließen die wirtschaftlichen Überschüsse des Klinikums in die Tilgung des 230-Millionen-Kredits für den Neubau statt in die Wirtschaftlichkeitsreserven, rechnet Kaufhold vor, steigt der Landesbasisfallwert höher, als er steigen müsste - und die Kassen müssen den Kliniken entsprechend mehr pro Patient zahlen. So finanzieren die Beitragszahler der Kassen den Neubau des Klinikums Mitte."

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