Darauf hat sich die Ärztegewerkschaft Marburger Bund mit der Asklepios Kliniken Verwaltungsgesellschaft mbH geeinigt. Die vereinbarte lineare Steigerung erfolgt in zwei Stufen (2,1 Prozent rückwirkend zum 1. Januar 2016 sowie 2,2 Prozent zum 1. Januar 2017). Der Anstieg bewege sich weitgehend im Rahmen der Tarifabschlüsse dieses Jahres, erklärt die Gewerkschaft.
Zentrales Anliegen des Marburger Bundes war auch eine Verbesserung der weit unterdurchschnittlichen Bewertung der Bereitschaftsdienste im Asklepios-Konzern von bislang maximal 75 Prozent. Unterm Strich steht hier nun eine Steigerung um 2,5 Prozentpunkte. Die erhöhte Bewertung der Bereitschaftsdienste tritt zum 1. Januar 2017 in Kraft.
Rückwirkend zum 1. Januar 2016 erhöht sich darüber hinaus der Nachtzuschlag für Vollarbeit und die Inanspruchnahme in der Rufbereitschaft von 20 Prozent auf 22,5 Prozent. Neu eingeführt wird in diesem Tarifbereich erstmals ein verbindlicher, von den gesetzlichen Regelungen zur Fortbildungsfreistellung unabhängiger Anspruch auf drei Tage Arbeitsbefreiung pro Kalenderjahr. Auch dieser Anspruch gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2016, kann also bereits noch in diesem Kalenderjahr realisiert werden. Die Gesamtlaufzeit des Tarifvertrages endet am 31. Dezember 2017. Die Einigung steht noch unter einem wechselseitigen Gremienvorbehalt bis zum 31. Juli 2016.


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