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Diversity ManagementBBT-Gruppe tritt Charta der Vielfalt bei

Die Barmherzige Brüder Trier gGmbH setzt sich für das Thema Vielfalt ein. Dazu hat die Geschäftsführung jetzt die Urkunde der Charta der Vielfalt unterschrieben. Auch in ihre Strategie bis 2025 hat die BBT-Gruppe den Punkt Diversität aufgenommen.

Bunte Personengruppe
Jakub Krechowicz/stock.adobe.com

Symbolfoto

Die Charta der Vielfalt hat ein neues Mitglied aus der deutschen Kliniklandschaft: die christliche BBT-Gruppe. Dr. Albert-Peter Rethmann hat für die Geschäftsführung die Urkunde des Diversitätsvereins unterschrieben.

In der Strategie der BBT-Gruppe für die Jahre 2021 bis 2025 findet sich das Thema Diversity gleich aus zwei Gründen: Es gehört zur Gestaltung einer leistungsstarken Dienstgemeinschaft ebenso wie zur Umsetzung des christlichen Profils als Ausdruck von sozialer Verantwortung und Nachhaltigkeit - wie das Unternehmen mitteilt. Es will die Vielfalt von Menschen, die in einer Organisation oder einem Unternehmen arbeiten, gezielt als Chance zur Weiterentwicklung des gesamten Unternehmens betrachten und fördern.

Genutzt werden soll dies einerseits um neue Mitarbeitende zu finden und um den demografischen und gesellschaftlichen Wandel zu gestalten. Jeden Tag werden in den Einrichtungen der BBT-Gruppe Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Weltanschauung oder Religion behandelt, gepflegt und begleitet. Wenn BBT-Mitarbeitende die Vielfalt dieser Perspektiven selbst auch abbilden, haben sie es einfacher, auf die Bedürfnisse von Patient*innen, Bewohner*innen, Klient*innen einzugehen, so die Idee.

Als weitere Intention für das Diversitätsgengagement nennt BBT die Unternehmensidentität: „Wenn wir jeden Menschen als gleichwertig ansehen und in der Begegnung mit Menschen keinerlei Unterschiede machen, dann ist Diversity Management eigentlich selbstverständlich.”

Vielfalt stärker ausbauen

Die BBT-Dienstgemeinschaft ist bereits in den letzten Jahren immer vielfältiger geworden, konstatiert das Unternehmen. Mit der Info-Broschüre „BBT-Gruppe in Vielfalt“ wurde im vergangenen Jahr bereits ein klares Zeichen gesetzt und deutlich gemacht, dass Menschen nicht aufgrund ihrer persönlichen Lebenssituation, ihrer Herkunft oder ihrer sexuellen Orientierung ausgeschlossen werden. Dennoch gibt es noch eine Menge zu tun: Diversity Management versucht, der Förderung von Vielfalt eine Struktur zu geben und Prozesse zu verbessern, damit das auch erfahrbar wird.

Die BBT-Arbeitsgruppe, die sich mit dem Thema des Diversity Managements beschäftigt, ist dabei auf die Initiative Charta der Vielfalt gestoßen. Unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin haben sich viele namhafte Unternehmen in dem Verein Charta der Vielfalt e.V. zusammengeschlossen, um dem Thema Gewicht und Stimme zu geben. Die Arbeitsgruppe stellte schnell fest, dass hier eine hohe Anschlussfähigkeit für die BBT-Gruppe gegeben ist. Die Ziele der Charta der Vielfalt können wir gut unterschreiben – warum sollten wir dann nicht auch zum Unterzeichner dieser Charta der Vielfalt werden? Die Geschäftsführung hat sich diese Auffassung deshalb zu eigen gemacht.

Im Rahmen der Umsetzung der Strategie hat eine Bestandsaufnahme und Ideensammlung begonnen. Was geschieht bereits? Wo müssen Verbesserungen her? Wo werden in den Regionen Schwerpunkte gesetzt? Die Charta der Vielfalt motiviert die BBT-Gruppe dabei. Sie stellt viel Informationsmaterial bereit, organisiert Veranstaltungen zum Thema Diversity und bietet ein großes Netzwerk zum Austausch von Erfahrungen. Umgesetzt werden muss das Diversity Managements jedoch konkret vor Ort, damit die Charta der Vielfalt nicht nur ein Aushängeschild ist, sondern etwas bewirkt.

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