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PersonalengpassBetriebseinschränkungen in ostfriesischen Kliniken

Der Klinikverbund der ostfriesischen Krankenhäuser in Aurich, Norden und Emden schränkt den Betrieb vorerst ein. Grund sind Personalengpässe in Folge der Corona-Pandemie.

Klinikpersonal
Sudok1/stock.adobe.com

Symbolfoto

Wegen Personalengpässen in Folge der Corona-Pandemie schränkt der Klinikverbund der ostfriesischen Krankenhäuser in Aurich, Norden und Emden den Betrieb vorerst ein. In den Kliniken sei die Lage „sehr angespannt“, teilte die Trägergesellschaft Anevita am 8. Juli 2022 mit Blick auf die Personalsituation mit. In der darauffolgenden Woche müssten deswegen einige nicht-lebensnotwendige Operationen verschoben werden. Der Erhalt der Notfallversorgung habe höchste Priorität, hieß es.

Als Gründe für den Engpass führt der Klinikverbund neben der Urlaubszeit die Corona-Sommerwelle und Krankmeldungen an. Demnach befinden sich 33 der insgesamt rund 2400 Beschäftigten in häuslicher Isolation. Das entspricht etwa 1,4 Prozent der Belegschaft. „Die geringe Prozentzahl darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass nach der langen Pandemiephase die Belastung der Mitarbeiter äußerst hoch ist“, teilte der Chefarzt des Interdisziplinären Notfallzentrums, Alexander Dinse-Lambracht, mit. Deshalb gebe es auch eine hohe Zahl von krankheitsbedingten Personalausfällen, insbesondere im Pflegebereich.

Zuvor hatte in der gleichen Woche Woche bereits die niedersächsische Krankenhausgesellschaft mitgeteilt, dass die Belastung des Gesundheitspersonals und der Krankenhäuser aktuell wieder zunimmt.

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