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GroßeinsatzBrand im Harzklinikum mit zwei Verletzten

Nach einem Feuer in der Psychiatrie verlegt das Harzklinikum 25 Betroffene mit Rauchgasbelastung nach Wernigerode und Quedlinburg. Vor Ort übernahm die operative Einsatzleitung unter Führung von Chefarzt, Pflegedirektion und Betriebstechnik.

Einsatz im Harzklinikum
Harzklinikum
Für die Versorgung der Patienten und Mitarbeiter errichteten die Sanitäts- und Betreuungszüge des Landkreises Harz Zelte.

Im Klinikum Blankenburg des Harzklinikums Dorothea Christiane Erxleben, kurz Harzklinikum, ist es am 17. Juni 2026 am Abend zu einem Brand gekommen. Dabei sind zwei Menschen verletzt worden. Eine Patientin habe in einem Zimmer der Psychiatrie eine Matratze angezündet, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Ein Verletzter sei aus einem Fenster gesprungen. 80 Patientinnen und Patienten seien in Sicherheit gebracht worden.

Lage unter Kontrolle

Zur Schwere der Verletzungen machte die Feuerwehr zunächst keine Angaben. In einer Mitteilung des Landkreises und des Harzklinikums hieß es am späten Abend, dass die Patientin, welche für das Feuer tatverdächtig sein soll, mit schweren Schnittverletzungen behandelt wurde. Zudem seien 25 Menschen, darunter auch Mitarbeitende des Harzklinikums mit einer Rauchgasbelastung in Kliniken in Wernigerode und Quedlinburg gebracht worden. Zwei Rettungshubschrauber seien im Einsatz gewesen.

Versorgung der Betroffenen organisiert

Alle Betroffenen befinden sich in medizinischer Betreuung. Nach Eingang des Notrufs übernahm der Einsatzleiter der Feuerwehr Blankenburg Alexander Beck und der Stab für außergewöhnliche Ereignisse des Landkreises die Koordination des Einsatzes, heißt es in der Mitteilung der Klinik. Unmittelbar nach Bekanntwerden sei zudem die Krankenhauseinsatzleitung des Harzklinikums in der Zentrale in Quedlinburg zusammengetroffen. Die Koordination vor Ort übernahm die operative Einsatzleitung unter Führung des Chefarztes, der Pflegedirektion sowie Sebastian Paul, Betriebstechnik.

„Alle Betroffenen werden umfassend medizinisch versorgt und engmaschig überwacht“, erklärte Dr. Christian Algermissen, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik und Mitglied der operativen Einsatzleitung vor Ort. 200 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei seien im Einsatz gewesen, teilte die Kreisverwaltung mit. Zur Ursache des Brandes wurden nun die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei konnte zunächst keine Angaben machen.

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