Der Brandbrief der Chefärzte des Uniklinikums Schleswig-Holstein In dem Schreiben, das laut "Lübecker Nachrichten" von allen Klinikchefs am Uniklinikum Schleswig-Holstein unterstützt wird, meutern die Mediziner gegen den rigorosen Sparkurs, der nach ihrer Ansicht, das Patientenwohl gefährdet. "Die Schmerzgrenze ist erreicht", sagt Maximilian Mehdorn, Ärztlicher Campusdirektor in Kiel und Initiator des Schreibens.
Die Kliniken müssten in diesem Jahr zehn Millionen Euro einsparen, um aus den roten Zahlen herauszukommen. "Wir nehmen die Reaktionen der Klinikchefs sehr ernst", zitieren die "Lübecker Nachrichten" Wissenschaftsminister Jost de Jager (CDU). Man habe zu einem runden Tisch am 4. April eingeladen.
Schleswig-Holstein gehört zu den Ländern, die am wenigsten Geld von den Krankenkassen für eine Leistung bekommen. Stünde das Klinikum in Hamburg hätte es allein dadurch etliche Millionen Euro mehr Einnahmen.


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