"Der Trend zu einer Steigerung der Effizienz und Leistungsfähigkeit der NRW-Kliniken setzt sich auch im Jahr 2010 fort. Dies belegen aktuelle offizielle Zahlen zur Krankenhausstatistik", unterstreicht Hans Rossels, Präsident der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW) die jetzt vorgelegten Ergebnisse des statistischen Landesamts "Information und Technik Nordrhein-Westfalen". Nach der Statistik sank die durchschnittliche Verweildauer in den NRW-Krankenhäusern von 10,4 Tagen im Jahr 2000 auf 8,0 Tage im Jahr 2010.
"Erfreulicherweise konnte der Trend zur Verringerung der Beschäftigtenzahl im Jahr 2010 gestoppt werden, wie die aktuellen Zahlen belegen", betonte Rossels. So reduzierte sich von 2000 bis 2008 die Zahl des nicht-ärztlichen Personals von 208.507 auf 200.219 Beschäftigte. Nachdem die große Koalition die Finanzmittel der Krankenhäuser für Pflegepersonal mit einem Förderprogramm für die Jahre 2009 bis 2011 aufgestockt hat, stieg die Zahl des nicht-ärztlichen Personals in NRW-Kliniken wieder auf 204.511 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die gravierenden finanziellen Probleme der Krankenhäuser würden sich im kommenden Jahr weiter verschärfen, erklärt die nordrhein-westfälische Krankenhausgesellschaft. "Dann soll die noch nicht festgelegte Veränderungsrate pauschal um 0,5 Prozent gekürzt werden. Den NRW-Krankenhäusern werden allein damit 150 Millionen Euro fehlen."


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