Einem Bericht des Berliner "Tagesspiegel" zufolge prüft die Staatsanwaltschaft, ob auch bei Abrechnungen von teurer Gerätediagnostik betrogen wurde. Ein DRK-Chefarzt bleibt weiter in Haft.
Ein Chefarzt und zwei Klinikmanager waren vor knapp zwei Wochen wegen Betrugsverdachts festgenommen worden, weil angeblich über mehrere Jahre Abrechnungen von Angiografien von Fachärzten unterschrieben wurden, obwohl die Eingriffe von Assistenzärzten gemacht worden sein sollen. Nun überprüfen Ermittler auch Untersuchungen mit Magnetresonanztomografen (MRT) und Computertomografen (CT) – diese Verfahren sind teuer.
Derweil wird auch in der Charité gegen einen Assistenzarzt ermittelt, wie der "Tagesspiegel" berichtet. Ihm werde vorgeworfen, seine stationären Leistungen wie ein Oberarzt abgerechnet zu haben, hieß es von der Polizei. Die Universitätsklinik bestätigte dies gegenüber dem "Tagesspiegel" nicht. Eine Charité-Sprecherin betonte, dass sich Mitarbeiter per Unterschrift zu den "vertragsarztrechtlichen Bestimmungen" verpflichteten.


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