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Universitätsklinikum FrankfurtFrankfurter Uniklinik schreibt schwarze Zahlen

Zum ersten Mal seit Jahren hat das Universitätsklinikum Frankfurt schwarze Zahlen geschrieben. Der Jahresbericht 2015 weist ein operatives wirtschaftliches Ergebnis von 1,1 Millionen Euro aus.

2014 hatte das größte Krankenhaus Hessens noch 4,7 Millionen Euro Verlust gemacht, 2013 lag das Minus sogar bei 16,3 Millionen Euro. "Dieses Resultat war natürlich nur durch große Anstrengungen bei der Kostensenkung möglich", schreibt der Vorstand im Jahresbericht. Die Kaufmännische Direktorin Bettina Irmscher hatte bei ihrem Amtsantritt 2013 angekündigt, das Klinikum aus den Miesen führen zu wollen. Geld sparen wollte sie durch bessere Arbeitsabläufe und genauere Analysen der Kosten und der Erlöse in den einzelnen Kliniken. Die Uni-Klinik hatte im vergangenen Jahr mehr als 50 000 Patienten stationär behandelt. Sie waren durchschnittlich 7,7 Tage in der Klinik. Dazu kamen 367 000 ambulante Behandlungen. Das Klinikum beschäftigt 4500 Mitarbeiter, davon rund 1300 Ärzte.

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