Das meldet die "Badische Zeitung". Dabei soll es sich um Forschungsmittel handeln, die die Landesregierung in einem 1989 ausgehandelten Vertrag dem Krankenhaus zugesagt hat, ihm aber seit 2007 nicht mehr auszahlt. Die Verbindlichkeiten werden vom Wissenschaftsministerium auch nicht bestritten, noch fehle aber ein Konzept über die künftige Zusammenarbeit zwischen Uniklinik und Tumorbiologie und damit die Basis für die Auszahlung der ausstehenden Mittel, erklärt die Stuttgarter Landesregierung.
Genau dieser Kooperationspartner, die Uniklinik, möchte aber die Krebsklinik demnächst mit Unterstützung der Landesregierung kaufen und hat die einstweilen gescheiterten Kaufgespräche mit den Tumorbiologie-Besitzern Erich Marx und Axel Steinwarz wieder aufgenommen. Die laut Jahresabschluss 2008 mit 24 Millionen Euro Schulden belastete Tumorbiologie ist damit in einer unangenehmen Lage: Um an die benötigten 1,8 Millionen Euro heranzukommen, ist sie auf den guten Willen von Land und Uniklinik angewiesen, die es gerade an diesem mangeln lassen.


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