"Die Spatzen pfeifen es in Goslar von den Dächern: Das Problem hat einen Namen – es heißt Gnauck", sagte Gabriel der "Goslarschen Zeitung".
Zugleich fordert er, dass der Goslarer Kreistag sich des Themas annimmt. "Es droht unübersehbar die Gefahr, dass die Qualität der Patientenversorgung in den Harzkliniken leidet", erklärt Gabriel gegenüber der Zeitung.
"Die Belastung ist einfach zu hoch, die ausgedünnte Belegschaft kann die viele Arbeit gar nicht mehr schaffen", so Gabriel weiter. Der SPD-Chef bezieht sich ausdrücklich auf eine E-Mail des entlassenen Kurzzeit-Geschäftsführers Robert Riefenstahl, die dieser wie berichtet nach seiner für alle überraschenden Freistellung an die Mitarbeiter verschickt hatte.
Die Goslarsche Zeitung zitiert aus dem Schreiben: Die Harzkliniken "wollen und sollen sich um Menschen kümmern". Für ihn, Riefenstahl, gehörten auch die eigenen Mitarbeiter dazu – es habe ihn erschüttert, dass dies bei Asklepios nicht gelte.
Die Schuld liegt nach Gabriels Ansicht bei Gnauck. Unter Gnaucks Vor-Vorgänger Heinz-Otto Nagorny hätten die Harzkliniken ihr Angebot deutlich verbessert und ausgeweitet – "dafür steht der Name Nagorny".


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