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Nordseeklinik SyltGeburten sollen weiter möglich sein

In der Nordseeklinik in Westerland auf Sylt sollen auch künftig Geburten möglich sein.

Ein entsprechendes Konzept für ein Geburtshaus sei mit dem Kieler Sozialministerium erarbeitet worden, teilte die Hamburger Asklepios Kliniken Verwaltungsgesellschaft am Dienstag mit. Zu Asklepios gehört auch die Nordseeklinik. Unter anderem will die Klinik eine Notfall-Versorgung für Schwangere sicherstellen und örtlichen Hebammen den Kreißsaal kostenlos zur Verfügung stellen. Auch sollen ein Notfall-Telefon eingerichtet und Klinik-Chirurgen für Not-Kaiserschnitte geschult werden. Das endgültige Konzept soll Ende November vorliegen.

Da einer der beiden Belegärzte in der Geburtshilfe an der Nordseeklinik in Rente geht und zudem die Übernahme der Berufshaftpflichtversicherung durch die Klinik aus rechtlichen Gründen künftig nicht mehr möglich ist, konnte bislang kein Frauenarzt für die Klinik gewonnen werden. Auf den nord- und ostfriesischen Inseln sowie Helgoland sind Geburten äußerst selten geworden. Eine Geburtshilfestation in einer Klinik gibt es derzeit neben der bislang existierenden auf Sylt nur noch auf Föhr.

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