Der Geschäftsführer des Klinikverbunds, Friedhelm Hansen, erhebt vor allem gegen die AOK schwere Vorwürfe. Rechnungen würden von dieser Krankenkasse nicht oder nur schleppend bezahlt. Das berichtet "Radio Bremen". Dort heißt es:
"Die vier städtischen Kliniken der Geno, werden in diesem Jahr voraussichtlich einen Verlust von fast drei Millionen Euro einfahren. Jetzt kommt ein weiteres Loch in der Kasse an die Öffentlichkeit: Rund 22 Millionen Euro fehlen dem Klinikverbund, weil die Krankenkassen die Geno-Rechnungen nicht bezahlen, sagt Geno-Geschäftsführer Hansen.
Er erhebt vor allem gegen die AOK schwere Vorwürfe. Rechnungen würden von dieser Krankenkasse nicht oder nur schleppend bezahlt. Etwa 15.000 Rechnungen sind laut Hansen von den Krankenkassen noch nicht bezahlt worden. Besonders schlimm treibe es dabei die AOK in Bremen."
AOK-Direktor Olaf Woggan weist diesen Vorwurf laut "Radio Bremen" zurück. Die AOK habe Geno-Rechnungen von rund sieben Millionen Euro noch nicht bezahlt, weil die Rechnungen fehlerhaft seien. Die Geno sei nicht in der Lage, die Sachverhalte aufzuklären, so Woggan. Die Bremer Gesundheitsbehörde zeigt sich zuversichtlich, dass der Streit in den kommenden Monaten beigelegt werden kann.


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