Zum 1. Juli rückt Stephan Puke auf den Chefposten des städtischen Klinikums, an dem Sana 49 Prozent hält. Der 51-Jährige ist seit 2004 Geschäftsführer der Sana Kliniken Ostholstein; er wird dies auch weiterhin bleiben. Allerdings erhält Puke in Ostholstein Unterstützung von André Stoschus (35), den Sana zum zweiten Geschäftsführer ernannt hat.
Kuska führt private Gründe an
Hans-Werner Kuska (43) hat den Vorstand der Sana Kliniken um Aufhebung seines Arbeitsverhältnisses in Duisburg gebeten. Zum 1. Juli tritt er die Position des Regionalgeschäftsführers Niedersachsen/Bremen bei dem privaten Klinikträger Ameos an. Laut Sana verlässt der verheirateter Vater von drei Söhnen aus privaten Gründen seinen Posten in Duisburg. "Er hat sich dazu entschieden wieder nach Niedersachsen zurück zu kehren, um wieder in der Nähe seiner Familie zu arbeiten", heißt es in einer Mitteilung von Sana. Der Konzern zitiert Kuske mit den Worten: "Dieser Schritt fiel mir persönlich nicht leicht. Mit dem Klinikum Duisburg hab ich eine ebenso anspruchsvolle wie schöne Aufgabe übernommen. Ich merke jetzt aber, dass die Ansprüche, die meine Familie zugleich mit Recht an mich stellt, über die große Entfernung nicht vereinbar sind."
Duisburg scheint unzufrieden mit Sana
In der letzten Zeit hat es häufiger Missstimmungen zwischen Sana und dem Mehrheitseigner, der Stadt Duisburg, gegeben. Die Stadt beklagte unter anderem die ausbleibende Dividendenzahlungen von Sana und die hohe Fluktuation beim Führungspersonal des Klinikums.


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