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KardiologieHelios gründet Herzverbund Berlin-Brandenburg

Die Kardiologie-Abteilungen der Helios Kliniken Emil von Behring in Berlin und Bad Saarow schließen sich zu einem Herzverbund Berlin-Brandenburg zusammen. Ziel ist es, Synergien zu schaffen und die medizinische Qualität zu steigern.

Udo Zacharzowsky und Cemil Özcelik
Thomas Oberländer / Helios Kliniken
(v.l.) Dr. Udo Zacharzowsky und Prof. Dr. Cemil Özcelik

Geleitet wird der Helios Herzverbund Berlin-Brandenburg von Prof. Dr. Cemil Özcelik. Er ist der Chefarzt der Klinik für Kardiologie am Helios Klinikum Emil von Behring in Berlin-Zehlendorf. Seit Mai 2019 verstärkt er zudem die Chefarztspitze der Kardiologie am Helios Klinikum Bad Saarow und unterstützt dort seinen Kollegen Chefarzt Dr. Udo Zacharzowsky.

Trotz des Zusammenschlusses behalten die kardiologischen Fachabteilungen der beiden Helios Kliniken in Berlin-Zehlendorf und Bad Saarow ihre Eigenständigkeit. Beide kardiologischen Kliniken diagnostizieren und behandeln alle erworbenen und angeborenen, akuten sowie chronischen Herzkrankheiten und sichern die Notfallversorgung der Herz-Patienten rund um die Uhr ab. Beide Standorte verfügen über je zwei Herzkatheterlaboren sowie alle technischen Hilfsmittel für eine erfolgreiche und sichere Untersuchung und Behandlung herzkranker Patienten. Zudem beherrschen beide Kliniken alle aktuellen Therapieverfahren und Techniken und sind in den zentralen Bereichen von kardiologischen Fachgesellschaften zertifiziert.

Zertifizierungen der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie

In den von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DKG) zertifizierten Chest Pain Units werden an beiden Standorten Patientinnen und Patienten mit Brustschmerz versorgt. Dieser „Brustschmerz“-Überwachungsbereich dient der stationären Untersuchung und Beobachtung von Patienten mit unklarem Brustschmerz mit besonderem Fokus auf die Feststellung beziehungsweise dem Ausschluss eines Herzinfarktes. Daneben haben die Kliniken die DGK-Zertifizierung zur „Speziellen Rhythmologie“, die DGK-Zusatzqualifikation „Interventionelle Kardiologie“ sowie die DGK-Zusatzqualifikation „Herzinsuffizienz“ erworben. 

Die Klinik für Kardiologie in Berlin-Zehlendorf erreichte außerdem einen europäischen Standard mit dem Zertifikat der European Society of Cardiology für besonders qualitätsvoll durchgeführte transthorakale Echokardiographien (TTE) sowie transösophageale Echokardiographien (TEE) im Echokardiologie-Labor. Die Bad Saarower Klinik für Kardiologie ist als HFU-Schwerpunktklinik für die Behandlung von Herzschwäche zertifiziert und gehört zu den 37 Schwerpunktkliniken bundesweit, die dieses Zertifikat tragen.

Neueste Behandlungsmethoden bei Herzklappenerkrankungen

Weitere Expertise besitzen die Herzspezialisten beider Häuser bei der schonenden Behandlung von Klappenerkrankungen mittels Katheter, die gerade für Risikopatienten geeignet sind: Sie stellen die Funktion von Herzklappen wieder her, indem sie die natürliche Herzklappe rekonstruieren – ohne den Brustkorb zu öffnen. Hierzu zählen Mitralklappen-Clips, mit denen die Insuffizienz der Mitralklappe behandelt wird sowie ein weiteres innovatives Verfahren, bei der eine eingebrachte Metallspange den hinteren Teil des Mitralklappenrings rafft. Diese vermindert die Undichte der Mitralklappe, ohne dass der Blutfluss in der Vene beeinträchtigt wird.

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