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Fresenius-Rhön-DealHelios muss zwei Kliniken verkaufen

Mit dem Verkauf ihrer beiden Kliniken in Borna und Zwenkau erfüllt die Helios Kliniken GmbH die Vorgaben für die Kartellfreigabe des Erwerbs von 40 Kliniken sowie 13 medizinischen Versorgungszentren der Rhön-Klinikum AG.

Wegen ihrer räumlichen Nähe zu Helios-Klinikstandorten hatte das Bundeskartellamt Bedenken hinsichtlich der kartellrechtlichen Zulässigkeit der Übernahme der Rhön Kliniken in Boizenburg, Cuxhaven und Waltershausen-Friedrichroda. Diese verbleiben daher bei Rhön. Aufgrund der Markteinschätzung des Bundeskartellamtes für die Region Leipzig muss sich Helios außerdem von seinen Kliniken in Borna und Zwenkau trennen. Sie liegen in räumlicher Nähe zum Herzzentrum und zum Park-Krankenhaus Leipzig, die Helios ebenfalls von Rhön übernehmen wird. Die kartellrechtliche Freigabe wird nun kurzfristig erwartet.

Künftig elf anstatt bislang acht Helios-Regionen
Die ehemaligen Kliniken der Rhön Gruppe werden mit Abschluss der Transaktion in die regionale Struktur von Helios integriert, wobei es künftig elf anstatt bislang acht Helios-Regionen geben wird. Regionalgeschäftsführer der neuen Region Bayern wird Martin Jonas (40). Jonas verantwortet bislang bei Rhön die Region Ost und wird für die neue Aufgabe zu Helios wechseln. Jan Leister (36), bislang Geschäftsführer des Klinikums Stralsund, wird Regionalgeschäftsführer der Helios Region Nord-West und tritt dort die Nachfolge von Reiner Micholka an. Micholka (52) wechselt als Regionalgeschäftsführer in die neue Region Niedersachsen. Corinna Glenz (40), Regionalgeschäftsführerin der Region Süd, wird künftig die neue Helios Region Hessen führen. Die ebenfalls neu geschaffene Region Baden-Württemberg verantwortet künftig Marcus Sommer (40), bisher Geschäftsführer des Vogtland-Klinikums Plauen.

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